Samstag, 16. November 2013

Volkstrauertag



Stille Momente für Tote der Weltkriege
Nationalismus, Rassismus und totalitäre Ideologien forderten im Ersten und Zweiten Weltkrieg Millionen Opfer. Viele Unschuldige verloren ihr Leben. Ihnen wurde, am Samstag, anlässlich des Volkstrauertages, mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal in Elte gedacht.
Nach der Abendmesse die von Pastor
Panna geleitet und vom Kirchenchor Elte unterstützt wurde, geleiteten die Fackelträgern der Freiwilligen Feuerwehr, des Heimatvereins, der Reservistenkameradschaft Elte und die Mitglieder der Ludgerus-Schützengilde Elte die Besucher zum Ehrenmal. Nach der feierlichen Kranzniederlegung durch die Ludgerus Schützen mahnte ihr 2.Vorsitzender Frank Holthaus in seiner kurzen Ansprache: „Uns in Elte eint die Trauer über die verlorenen Menschen, uns vereint aber auch das Erschrecken über den Verlust an Menschlichkeit. Der Volkstrauertag konfrontiert uns mit der Vergangenheit, aber er gibt uns auch zu den Auftrag zu prüfen, welchen Beitrag jeder selbst für den Frieden leisten kann. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind über 65 Jahre vergangen. Seit genau 50 Jahren kümmern wir uns ehrenamtlich um die Pflege des Ehrenmals. Die Welt hat sich inzwischen stark verändert, grundlegend und schneller als jemals zuvor. Der Volkstrauertag ist somit ein Tag des Gedenkens und des Nachdenkens, ein Tag der Erinnerung, des Mitgefühls und der Verbundenheit über die Generationen hinweg.
Mit dem Lied vom guten Kameraden, gespielt von Trompeter Alexander Bertke, erfolgte danach die Kranzniederlegung am Ehrenmal.
Nach der Gedenkfeier am Ehrenmal trafen sich die Mitglieder der Vereine zum Gedankenaustausch im Gasthof "Zum Spelenterkotten“.









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