Donnerstag, 17. September 2015

Projekte des Sommerfestivals werden in Angriff genommen



-krk- „Jetzt geht es endlich los“ freuen sich die Helfer die das Sommernachts-Festival, das im Juni diesen Jahres, in Elte auf dem Dorfplatz stattfand organisiert und auf die Beine gestellt haben.

Gemeint sind die Projektideen die während des Festivals, zusammengetragen und
sortiert wurden. Jeder Elteraner konnte Ideen für bewegende Projekte in Elte einreichen, die das Dorf und die Menschen im Dorf bereichern. Insgesamt 35 Ideen wurden eingereicht und für gut befunden. „Ideen die sich sehr ähneln oder sich ergänzen haben wir zusammengefasst“, berichtet die Moderatorin des Festes, Ursula Wältring. Inzwischen hatten auch die Ideengeber genügend Zeit um die genaue Umsetzung der vorgeschlagenen Projekte schriftlich auszuarbeiten und auch die ungefähren Umsetzungskosten zu kalkulieren. Denn die Ideen sollen nun von dem auf dem Fest erwirtschafteten Einnahmen und dem von der Bürgerinitiative Dorf.Land.Zukunft. gewonnenem Bürgerpreisgeld von 3.000 Euro finanziert werden. Eine Jury, die sich aus Mitgliedern der beteiligten Vereine, Sponsoren, und externen Experten der Dorfentwicklung zusammensetzt, werden in den kommenden Wochen darüber entscheiden, welche Ideen nun mit Spenden zur Verwirklichung unterstützt werden. 
 
Die Ideen gehen in ganz verschiedene Richtungen. Einige davon betreffen die bauliche Umgestaltung des Dorfes wie zum Beispiel: Ein Neuentwurf zur Dorfplatz- und Dorfkerngestaltungals Treffpunkt von Jung und Alt, die zukünftige Gestaltung und Pflege des Jugendheimplatzes,ein Erinnerungs- und Fahrradpfad durch das Dorf mit in Sandstein gemeißelten Lebenszitaten von Elteranern. Oder es könnte ein „Kulturbunker Elte“ entstehen, bei dem ein verlassener Hof als Kulturtreffpunkt umgestaltet würde. Hier könnten sowohl kulturelle, als auch Bildungsveranstaltungen stattfinden, die das Dorfleben bereichern und attraktiv machen.


Nicht nur an bauliche Veränderungen sondern auch an die Menschen selbst wurde ebenfalls gedacht. So könnte es bald eine Börse mit dem Namen „ Elteraner helfen Elteranern“ geben, eine Anlaufstelle in der die Bewohner des Dorfes untereinander Hilfe in bestimmten Bereichen anbieten und erfahren können. Oder ein Carsharing – Auto, Computer- und Internet-Fortbildung für ältere Menschen und Workshops für Jugendliche und Erwachsene in denen es um Improtheater und Kreativkurse geht.


Dann gibt es da noch verschiedene Buchprojekte wie ein interkulturelles Elter Kochbuch, und die Erstellung eines Buches über alte Elter Geschichten, Erfahrungen, Gedanken und Kriegserinnerungen.Aber auch eine Nolstalgie-Kirmes mit Band und Bühne könnte es bald anstatt der traditionellen und im Niedergang befindenden Kirmes in Elte geben.


Das wird ganz schön schwierig, denn es gibt so viele tolle kreative Ideen die es alle verdient hätten umgesetzt zu werden“, sagt Wältring.


Schon in den nächsten Tagen erhalten alle Vereine eine Liste mit sämtlichen Projekten, über die sie vereinsintern schon einmal nachdenken und eine erste Rangliste erstellen dürfen, bevor dann die gemeinsame Jury die endgültige Entscheidung treffen wird.












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