Montag, 4. November 2013

Staudentauschbörse der Landfrauen



Größtenteils schwer bepackt verließen viele Gartenfreunde den Vorplatz des Heimathauses in Elte. In der einen Hand die Tasche voller Pflanzen, unterm Arm den Karton mit jungen Sträuchern. Für noch größeren Pflanzenbedarf brachten sich die Besucher Kisten und Wannen mit.
Zum zweiten Mal hatten die Elter Landfrauen zur Staudentauschbörse eingeladen. „Wir haben uns
gefreut, dass Hubert Wältring vom Heimatverein sich sofort bereit erklärt hat, das Gelände des Heimathauses zur Verfügung zu stellen“, sagte Vorsitzende Maria Upmeyer begeistert.
Landfrauen und viele Hobbygärtner nutzten jetzt den „Staudentausch“ um anderen überzählige Stauden und Ableger zukommen zu lassen und selbst vielleicht neue Pflanzen mitzunehmen. Von Kräutern über Blumen bis hin zu Blumenzwiebeln und Knollen wurde alles für den Gartenfreund angeboten.
Pfingstrosen und Schwertlilien, Ziergras, Margeriten, Akelei, Frauenmantel, Pfefferminz und Rhabarber, Blaudistel, Glockenblumen, Herbstastern oder Septemberkraut – es gibt viele erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner unter den Landfrauen, und vor dem sonnenbeschienenen Heimathaus wurden fleißig Anbau- und Pflegetipps ausgetauscht. Hobbygärtnerin Maria Ostendorf ist da anerkannte Fachfrau. „Diese Walderdbeeren, die blühen wunderbar rosa vom Frühjahr bis es friert. Die eignen sich ganz besonders gut als Bodendecker“, gab sie ihre Erfahrungen gerne weiter. Und wusste auch sie einmal nicht Bescheid so hatte sie gleich fachkundige Lektüre im Gepäck, mit der sie Blütezeit, Wuchsgröße und Standort bestimmen konnte.
Natürlich standen die verschiedenen Pflanzen im Mittelpunkt des Interesses der Besucher, aber auch der Austausch über das Gärtnern kam nicht zu kurz. Bei einer Verschnaufpause mit Kaffee, frischen Waffeln und Kuchen, den die Vorstandsmitglieder der Landfrauen gebacken hatten, bot sich ausreichend Gelegenheit zum Fachsimpeln.
Mit der Resonanz waren am Ende der Veranstaltung alle Beteiligten sehr zufrieden. Es wurde viel getauscht, und wer nichts Pflanzliches zum Tausch dabei hatte, durfte freiwillig einige Euros für manch Staudenrarität spenden.












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