Mittwoch, 15. Januar 2014

JHV der Ludgerus Schützengilde Elte


Zahlreiche Mitglieder konnte der 1. Vorsitzende Hans Niemann zur Jahreshauptversammlung der Ludgerus Schützengilde Elte, in der Gaststätte „zum Splenterkotten“ begrüßen.
Nachdem Ein- und Wiederauszug des Spielmannszugs, der den Abend musikalisch mitgestaltete, verlas Schriftführer Christoph Vollmer das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Anschließend erstattete Hans Niemann seinen Jahresbericht, in dem er
auf die sportlichen und geselligen Höhepunkte des Vereinsjahres 2013 einging.
Der Verein habe derzeit 657 Mitglieder, 123 davon seien in der Alters- und Ehrenabteilung und 84 Mitglieder seien Jugendliche.
Ein großes Thema sei derzeit die neue Schießstandrichtlinie. Konnten die Schützen im letzten Jahr noch wie gewohnt auf „ihren“ Vogel schießen, habe sich dieses 2014 jedoch grundlegend geändert. Es seien Umbauarbeiten am Geschoßfang nötig. Dazu führte, auf Initiative des 2. Vorsitzenden Frank Holthaus, der Diplom Ingenieure René Flintrop Kleve Gutachter für nichtmilitärische Schießanlagen, am Ende des Jahres, eigens eine Bestandsaufnahme durch und wies auf die nötigen Umbauten hin. Ohne den Umbau und das Gutachten über den Geschossfang dürfe der Vogel für Schrotbeschuss nur 30 Milimeter dick sein. Die Abnahme der Schießanlage erfolge dann nicht mehr über die Kreispolizei, sondern über einen Gutachter. Die neue Abnahme des Geschoßfangs werde noch rechtzeitig vor dem diesjährigen Schützenfest erfolgen.

Nach dem Bericht bat der amtierende König Günther Ulrich kurz um das Wort. Er wolle unbedingt noch eine kurze Ansprache an die Schützen richten, die er auf Grund der extremen Temperaturen zum Schützenfest nicht habe halten können. Er wies darauf hin dass er, auch wenn er Präsident bei der Allgemeinen Bürgerschützengilde Rheine 1616 sei, sich in seiner 20-jährigen Mitgliedschaft in der Schützengilde Elte sehr wohl fühle und sehr stolz auf die errungene Königswürde in Elte sei.
Als nächstes berichtete Kassierer Ulrich Limbrock über die finanzielle Situation des Vereins. Er konnte wieder einmal ein positives Ergebnis verzeichnen, was sich aber auf Grund der zu erwartenden Ausgaben, dem Umbau des Geschoßfangs und dem Erwerb neuer Uniformen für den Spielmannszug, für 2014 relativiere. Einen Betrag in Höhe von über 600 Euro habe der Spielmannszug, aus einer spontanen Sammlungen unter den Schützenbrüder, bereits finanzieren können.
Nach der einstimmigen Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes folgte der Bericht des Spielmannszuges und die Wahl des Vorstandes.

Da Hans Niemann. der seit 1994 im Vorstand arbeitete und seit 2004 den Posten des 1. Vorsitzenden übernahm, nicht wieder für das Amt des 1. Vorsitzenden kandidierte übergab er den Vorsitz an den 2. Vorsitzenden, aber nicht bevor er den bisherigen Kassierer Ulrich Limbrock zu seinen Nachfolger vorschlug. Der Vorschlag stieß auf Begeisterung bei den Schützenbrüdern und Limbrock wurde zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Durch die Wahl von Ulrich Limbrock zum 1. Vorsitzenden musste nun der Posten des 1. Kassierers neu besetzt werden. Dieses Amt bekleidet nun der Vorjahreskönig Ulrich Steur. Christoph Vollmer wurde als 1. Schriftführer bestätigt, 2. Kassierer wurde Maik Bischoff, Oberst Ludger Antemann, Schießwart der Schießgruppe blieb Horst Rautenstrauch, Jugendwart Tobias Rennemeier, Sachwart Frank Breulmann und Hauptmann blieb, wie könnte es auch anders sein, Thomas Schnellenberg. Als Ordner fungieren Günter Fege, Mathias Hörsting und Klaus Paradies. Adjudant wurde Tanja Schröder, da Nadine Keppler dieses Amt auf eigenen Wunsch aufgab. Lucas Hesel, Tobias Lammerting, Sebastian Kurnoth, Jan-Lennart Piepel und Sascha Schnieders bilden das Hexenkomitee. Die Ehrenherren des amtierenden Königs, Günter Fege und Arnold Overesch, wurden traditionsgemäß als Kassenprüfer gewählt.

Hans Niemann wurde nicht nur mit stehenden Ovationen sondern auch mit einem ganz besonderen Geschenk verabschiedet - einer Holztafel. Diese enthielt die Inschrift: „Mit Tradition und Demokratie gedacht, die Neuerung vom Festwirt über Satzung gemacht, der Samstagabend allen im Bilde, dies ist der Dank der Ludgerusschützengilde Elte“. Heinz Pöpping hatte die Tafel nicht nur in kürzester Zeit fertigstellen können sondern fand auch noch die Muße diese hübsch zu verzieren. Auf Fürsprache von Kaiser Karl-Heinz Reekers wurde Niemann dann zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit wurden folgende Mitglieder geehrt:

25 Jahre: Andreas Hesping, Andre Kromrey, Markus Plugge, Dirk Schröder, Albert Antemann, Michael Hesping, Rainer Kellers, Alois Lembeck, Reinhold Moß, Martin Ostendorf, Andreas Pohlmeyer, Franz-Josef Ross, Holger Schürbrock, No40 Jahre: Aloys Austermann und Herbert Bülter.
50 Jahre: Rudolf Achterkamp, Günter Keuter und Bernd Sievers.
60 Jahre: Berhard Eggert, Erich Janning und Alfons Albers.
rbert Strotmann, Thomas Strotmann, Norbert Urkötter, Udo Veltmann und Reinhard Wellen.





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