Dienstag, 27. Mai 2014

Arbeitsgruppe "Unser Dorf hat Zukunft"


-krk-Elte beteiligt sich am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Für die Ausarbeitung der Bewerbung hat sich ein Team aus engagierten Elteranern zusammengefunden, das geholfen hat, Elte in seiner unglaublichen Vielfalt darzustellen. Die Bewerbung ist eingereicht. Und im Wettbewerb geht es um dörfliche Identität, bürgerschaftliche Mitwirkung und nachhaltige Gestaltung - und das alles hat Elte!

Fünf Dörfer aus dem Kreis Steinfurt haben sich in diesem Jahr für den Wettbewerb angemeldet: Dörenthe, Dreierwalde, Schale, Welbergen und Elte. Der Sieger des Kreiswettbewerbs qualifiziert sich für die Teilnahme
am Landeswettbewerb im nächsten Jahr. Bei dem Wettbewerb geht es darum, wie sich die Dorfgemeinschaften den aktuellen Herausforderungen des Demografischen Wandels wie Nahversorgung, Klimaschutz, Mobilität, Bau- und Grüngestaltung stellen. Bewertet werden konzeptionelle Überlegungen zur Dorfentwicklung, das aktive Dorfleben der Gemeinschaft selbst sowie das soziale Miteinander der Vereine und Nachbarschaften. Dörfer, die Ihre Zukunft in die Hand nehmen und die Jury auf Regions- bzw. Kreis- und Landesebene überzeugen, haben die Chance, sich für den Bundesentscheid im Jahr 2016 zu qualifizieren. 
 
Deshalb haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe in Elte: Birgitt Overesch, Heinz Pöpping, Gertrud Vater und Bernd Lunkwitz inzwischen viele Gedanken gemacht: In Eigenregie wurde eine Hochglanz-Broschüre mit Bildern, Texten, historischen Rückblicken und Erklärungen erstellt, die den Jurymitgliedern als Nachschlagewerk an die Hand gegeben werden soll. „Wir haben uns an alle Fragestellungen gehalten, die in der Ausschreibung gefordert waren und sie abgearbeitet“, sagt Birgitt Overesch - die zugleich herausstellt, dass das Dorf in verschiedenen Bereichen viel zu bieten habe. Das gilt bei der Erhaltung und Gestaltung ortsbildprägender historischer Gebäude ebenso wie in der Wirtschaft - bei der Pflege naturnaher Lebensräume, der Stärkung des Bewusstseins der Bewohner in Sachen Umweltschutz und im sozialen und kulturellen Bereich. Vor allem aber sehe man sich als Generationendorf, in dem sich Jung und Alt wohlfühlen können, für einander da sind und miteinander das Leben gestalten. 
 
Am 5. Juni wird sich die Jury in Elte umsehen und sich vor Ort ein Bild vom Dorf machen“, berichtet Gertrud Vater, Vorsitzende des Stadtteilbeirats und ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe. Sie bittet gerade deshalb auch um die rege Mitarbeit der Dorfbewohner. „Für den Jury-Rundgang ist die Mitwirkung aller gefragt, um Elte von seiner besten Seite zeigen zu können. Wenn Vorgärten schön begrünt und die Höfe frisch gefegt sind, macht das die Begehung so richtig rund. Es soll kein „Muss“ dahinter stehen aber es wäre wirklich schön wenn alle Elteraner wieder an einem Strang ziehen würden“, sagt sie.Vorteilhaft sei, wenn das Dorf dann auch belebt sei, sich etwa Kinder beim Spielplatz oder Beachvolleyballfeld aufhielten.

Der Zeitplan für die Begehung ist allerdings mit heißer Nadel gestrickt. Vieles will gezeigt werden: Der Fachwerkhof von Heinz Pöpping, die Fuhrt und der Fuhrtweg am Mühlenbach, das Geburtshaus von Philosoph Josef Pieper, die Scheune von Helmut Schulte-Walter (das für das Scheunen- und Teenie - Kino genutzt wurde), das neue Gemeindezentrum, die Beachvolleyballanlage der SGE, das Naturschutzgebiet „Am Hasenpohl“ und einiges mehr. Denn die Vorgabe von etwa 90 Minuten darf nicht überschritten werden, sonst droht Punktabzug. Um das zu schaffen, hatten sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe bereits zu einer Generalprobe getroffen. Ihr Fazit: Es wird eng denn schließlich habe man vieles zu berichten. Des straffen Zeitplans wegen sei angedacht, verschiedene Projekte bereits während der Wanderung vorzustellen oder zumindest einzuleiten. Dabei solle sowohl, durch Vorträge von Ihnen selbst als auch von Gastrednern wie zum Beispiel dem Heimatvereinsmitglied Theo Weischer, die Vergangenheit, die Gegenwart als auch ein Blick in die Zukunft nicht zu kurz kommen. „Unser Dorf ist ein wahrer Schatz und das wollen wir auch zeigen“, meint Heinz Pöpping. Das ist für ihn kein Werbeslogan, sondern er sieht diesen „Schatz“ als etwas, das mit viel Engagement und Herzblut über Jahrzehnte aufgebaut wurde, das sich materiell zwar nicht beziffern lässt, dessen ideelles Ausmaß aber täglich zu spüren ist.

Letztendlich sind sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe einig geworden: Wenn hier und da noch ein wenig gefeilt wird und die Vorträge untereinander noch besser synchronisiert werden, kann die gut durchdachte und informative Präsentation das Dorf Elte zum erhofften Erfolg führen.


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