Freitag, 18. Juli 2014

Elte nicht links oder rechts liegen lassen




-krk- Die Arbeitsgruppe Attraktivität/Wirtschaft der Elter Initiative Dorf.Land.Zukunft. hatte Birgitt Overesch, die bei der Kommunalwahl neu in den Rat der Stadt Rheine gewählt wurde, zu einem Ortstermin eingeladen. Dr. Reinhold Hemker, Mathilde Höwels und Markus Wältring machten noch einmal deutlich: „dass die Touristen, die auf dem Emsradweg unterwegs sind, das Dorf Elte mit
seinen Attraktionen immer links oder rechts liegen lassen, je nachdem, aus welcher Richtung sie mit dem Rad Elte ansteuern.“ Klar wurde bei dem Treffen, dass das an der Linienführung des Emsradweges und der damit verbundenen Beschilderung liegt.


Michael Wagner, Anwohner an der Stelle an der Brückenstraße, wo die Schilder am Radweg zum Abbiegen an Elte vorbei auffordern, berichtete davon, dass viele Radwanderer schon irritiert wären, wenn sie dort plötzlich die Straße überqueren sollten. „Und das ist auch zu bestimmten Tageszeiten nicht ungefährlich, wie ich es von einigen der vorbeikommenden Leute gehört habe“, so der Elteraner.


Der Vorsitzende des Heimatvereins Elte Hubert Wältring hatte schon vor einigen Wochen darauf hingewiesen, dass er einmal eine 12-köpfige Radwanderer-Gruppe in Mesum getroffen habe, die sich verfahren hatte. Der Grund wurde beim Ortstermin deutlich. Das „Abbiegeschild“ am Ende des Flurweges ist durch herunterhängende Zweige verdeckt und auch nicht korrekt angebracht.


Markus Wältring machte darauf aufmerksam, dass man in den Gaststätten kaum etwas davon spüre, dass es den beliebten Emsradweg gibt und bestätigte damit die Ausführungen, die Dr. Hemker bezüglich einiger durchgeführter Interviews mit Radtouristen machte. Diese berichteten: „sie seien alle darauf eingestellt gewesen, an Elte vorbeizufahren, da sie weder vor Ort noch in Reiseführern oder anderen Beschreibungen etwas über „das kleine Paradies Elte“erfahren hätten.


Den Mitgliedern der Arbeitsgruppe ist klar, dass es schwierig ist und lange dauern wird, die Linienführung des beliebten Radweges ändern zu lassen und eine entsprechende Beschilderung zu bekommen. Denn darauf verwies auch die neue Ratsfrau aus Elte Birgitt Overesch. Sie sagte zu, dass sie sich für das Projekt, in ihrer neuen Funktion als Ratsmitglied in der Stadt Rheine aber auch, wo eben möglich, überregional einsetzen wird.


Als nächste Schritte planen die Mitglieder der DLZ-Arbeitsgruppe, ergänzend zu den attraktiven Hinweistafeln des Heimatvereines auf das Gold-Dorf Elte, an der Brückenstraße- und an der Elter Straße zwei weitere Hinweistafeln für die Radwanderer aufzustellen, die eine alternative Route durch Elte aufzeigen und Hinweise zu den besondere Attraktionen Eltes, wie die immer geöffnete St. Ludgerus-Kirche, das Heimathaus, die Hofanlage Pöpping, besondere Gebetsstöcke und die beliebten Gaststätten geben.

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