Mittwoch, 27. August 2014

Stadtteilbeirat Elte


-krk- Einstimmig haben der Stadtteilbeirat Elte und Vertreter der Elter Vereine in einer gemeinsamen Diskussion dafür votiert, den Namen Ludgerusschule Elte beizubehalten oder diesen zumindest als Zusatz im künftigen Namen der Verbundschule unterzubringen. Dieses Votum wird nun mit einer Eingabe
zur Prüfung bei Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, durch den Stadtteilbeirat, eingereicht.

Vor diesem Ergebnis stand eine lebhafte Debatte. Eingeleitet wurde sie mit einer Sachdarstellung durch Gertrud Vater, Vorsitzende des Stadtteilbeirats Elte, die erklärte wie es zu dem Vorschlag für den Schulnamen „Schwanenburgschule“ kam. Seit einem Jahr bestehe der Schulverband der Johannes-Grundschule Mesum. Amtlich gesehen gäbe es seit dieser Zeit die Ludgerusschule Elte nicht mehr, sondern nur noch den Verbund Johannesschule Mesum. Daraufhin habe Schulleiter Gerrit Feld, mit Hilfe der Schulgremien, ein Findungsverfahren in Gang gesetzt, an dessen Ende drei Namensvorschläge blieben: Emsschule, Schwanenburgschule, Johannesschule Mesum-Elte. In einer Abstimmung unter Schülern, Eltern und Lehrern einigte man sich dabei auf Schwanenburgschule.

In der Stadtteilbeiratssitzung Mesum stieß der Name „Schwanenburgschule“ jedoch auf eine Front der Ablehnung. Der Name werde ausschließlich mit Elte verbunden. Stattdessen plädierten die Mesumer für die Beibehaltung des Namens „Johannes“.
Birgitt Overesch will sich mit dieser Entscheidung nicht abspeisen lassen: „Wir sollten uns nicht von der Mesumer Entscheidung abhängig machen, sondern unsere eigene Entscheidung treffen.“ Gertrud Vater pflichtete ihr bei und machte darauf aufmerksam das sie keinen Paragraphen im Schulgesetz gefunden habe, aus dem hervorgehe den Namen Ludgerusschule nicht beibehalten zu können.

Der Name „Ludgerus“ wird in Elte komplett weggestrichen, erst bei der Kirchenfusion und jetzt auch noch bei der Schule, das finde ich nicht richtig. Dadurch verlieren wir ein großes Stück unserer Identität.“, machte sich Heinz Schrader Luft. 
 
Ein weiteres Thema auf der Sitzung war das DLZ Projekt „Energie für Elte“. Dazu erläuterte Michael Wolters, von der Leitstelle Klimaschutz Rheine, den Anwesenden das Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Dorf Elte und der Stadt Rheine. „Die Initiative Dorf.Land.Zukunft hat die Unterstützung der Klimastelle Rheine dafür gewonnen, in diesem Jahr eine Reihe von kostenlosen Dienstleistungen und Veranstaltungen auf Elte zu fokussieren. Hiervon soll sowohl das Dorf als auch jeder interessierte Dorfbewohner profitieren“, sagte Wolters. Elte habe sich zum Ziel gesetzt, die Attraktivität des Dorfes zu steigern. Zur Gesamtattraktivität des Dorfes zähle aber auch die zukünftige Frage der Energieversorgung und der Mobilität im ländlichen Raum, zum Beispiel durch energiesparsame Bürgerfahrten, ein Dorfauto oder Car sharing. Das Ziel der Klimaleitstelle sei es die Nachfrage nach energetischen Modernisierungen messbar zu stärken. Dabei läge der Fokus auf Ein- und Zweifamilienhäusern, die vor 1983 gebaut wurden. Bei der kostenlosen „Haus – zu Haus – Beratung unterstützen die Energieberater die Elteraner darin ihren energetischen Wohnhausstatus besser einschätzen zu können, gäben nützliche Tipps zu Fördermitteln und informieren über ein mögliches weiteres Vorgehen wie die Ausstellung eines Energiepasses. „Wir freuen uns auf den Start des Projekts und hoffen, dass viele Elteraner an dem Auftakt mit der Kurzberatung Interesse haben“, sagte Michael Wolters. Der Startschuss für die Haus- zu- Haus- Beratung fiele am 3. November und dauere etwa drei Wochen. Angedacht seien die Haushalte an der Wellert- , der Bach- und der Flöddertstraße. „Aber auf Anfrage kommen wir auch in Haushalte die nicht an diesen Straßen liegen“, so Wolters.

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