Dienstag, 2. Dezember 2014

Infoabend Natur und Jagd


-krk Zu einem Diskussions- und Infoabend rund um das Thema Natur und Jagd in Elte laden die Initiativen Natur und Jagd und Dorf.Land.Zukunft. am Donnerstag 4. Dezember um 19.30 Uhr in die Gaststätte „Zum Splenterkotten ein.


Sowohl die Mitglieder der Initiative Natur und Jagd Alfred Terbeck und Dr. Reinhold Hemker als auch Dieter Hupe, ehemaliger Vertreter des Jagdverbandes NRW werden sich an diesem Abend sämtlichen
Fragen zum Thema Jagd und Natur in Elte stellen.
Eingeladen sind nicht nur Jäger und Landwirte sondern alle Elteraner, Naturschützer und Interessierte.


Gerade der erfahrene Landwirt, Naturschützer und Jäger, Alfred Terbeck, möchte in erster Linie alle Bürger über Neuerungen und Veränderungen im Jagdrecht und Naturschutz informieren. „Das was wir hier in Elte haben, haben wir mit unserer eigenen Hände Arbeit geschaffen“, sagt er. Ihm sei ganz besonders wichtig das die bestehende Forst- und Landwirtschaft nicht gegenseitig ausgespielt werde. „Wir Landwirte haben in Elte seit Jahrhunderten dafür gesorgt, dass bei uns eine Kulturlandschaft entstanden ist, die nicht nur uns Elteraner wie ein kleines Paradies vorkommt“, sagte Terbeck, der auch darauf verwies, dass in der ursprünglichen Heidelandschaft in Elte vorwiegend Schafzucht betrieben wurde. Im Zuge der Urbarmachung durch die Landwirte und einer gemischten, naturnahen Landwirtschaft vorwiegend mit Grünflächen und Bewaldung in der Ems-Aue und in der Nähe der Bäche sei eine Landschaft entstanden, in der es eine Vielfalt von verschiedenen Tierarten gibt. Das Jagdwesen habe daher für die Landwirte als Besitzer von Flächen mit umfangreichem Wildbestand eine große Bedeutung.


Elte war und ist für mich der Ort, in dem ich als Zugezogener unter anderem eben wegen der Natur und der Kultur gerne leben, seit wir ich mich vor 27 Jahren hier angesiedelt habe“, betonte Dr. Reinhold Hemker. Er verwies darauf, dass die Kombination von Naturschutz und Jagd in Elte auf keinen Fall eine Behinderung durch das neue Jagdgesetz bekommen dürfe. Die Landesregierung solle „bitteschön keine Probleme regeln, wo es keine Probleme gibt.“ Darum sei es wichtig, dass die besonderen Anliegen der Jagdbesitzer und der Jagdpächter weiterhin in Düsseldorf zu Gehör gebracht würden.


Gerade erst stellte die Initiative Natur und Jagd ihr Konzept zum Zusammenspiel von Naturschutz und Jagd den Mitgliedern des Arbeitskreises Attraktivität und Tourismus der Initiative Dorf.Land.Zukunft vor und erhofft sich nun auch Hilfe und Unterstützung von deren Seite.







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