Donnerstag, 18. Dezember 2014

Spende der Volksschüler Elte (Entlassungsjahrgang 1954)


-krk- Für ihre Stiftung „Hilfe für Ntoma“ einem Kinderheim in Tanzania erhielt Waltraud Bertels jetzt einen Spendenscheck in Höhe von 350 Euro. Übergeben wurde dieser von ihren einstiegen Klassenkameraden
(Entlassungsjahrgang 1954) der St. LudgerusVolksschule in Elte.


Nachdem in diesem Jahr das Klassentreffen zu unserem „Sechzigsten“ stattfand und am Ende noch Geld übrigblieb, waren wir uns darüber schnell einig, das Geld für einen guten Zweck zu spenden. Was lag da näher als es Waltraud zu geben“, sagt Wilhelmine Feldmann. Sie ist eine von den 27 ehemaligen Mitschülern von Bertels. Die Rentnerin hat den Kontakt zu der Hebamme nie verloren und näht inzwischen für die Kinder in Ntoma ständig neue Anziehsachen.


Waltraud Bertels steckt seit ihrer Pensionierung als Hebamme vor elf Jahren ihre ganze Energie in die Hilfe für ihr Projekt in Südafrika. Als sie nur wenige Tage nach ihrer Berentung nach Tanzania flog, um dort einem ehemaligen Kollegen, in einem Krankenhaus mitten im Busch, zu helfen, gab es bei der Geburt eines Kindes Komplikationen bei der die Mutter verstarb. Das Baby wurde von Bertels und ihrem Kollegen ins Kinderheim in Ntoma gebracht. Das Heim befand sich jedoch sich in einem äußerst maroden Zustand und stand kurz vor der Schließung. Vor Ort lernte die Hebamme die Diakonie Ordensschwester Margareta und die gelernte Kinderkrankenschwester und Leiterin des Heims Evangelina kennen. Von da an war ihr sofort klar, dass sie dort gebraucht wird. Sie versprach den Beiden in Deutschland Spenden zu organisieren. Seitdem reist sie regelmässig für einige Monate nach Ntoma. Inzwischen wird sie dabei nun von ihrer Nichte Christina Günther, mit der sie im letzten Jahr auch die Stiftung „Hilfe für Ntoma“ gründete, unterstützt.


Viel konnte Bertels inzwischen erreichen. So wurde zum Beispiel ein Wassertank und eine kleine Biogasanlage gebaut, auch ein Vanillefeld konnte angelegt und eine Plantage neu mit Bananen bepflanzt werden. Aber auch Löhne für Helferinnen im Kinderheim, die Bezahlung von Schulgeldern und Erntehelfern aber auch Gelder für die medizinische Versorgung konnten so aufgebracht werden.
Auch die Spende ihrer Schulkameraden wird direkt und ohne Umwege an das Kinderheim von Ntoma weitergeleitet. Denn gerade erst bekam das Heim eine neue gesetzlich geregelte Auflage – den Bau einer Verbrennungsanlage, für zum Beispiel infektziöse Verbände. „Eigentlich keine große Sache“, sagt Bertels. „Allerdings kostet der Bau 4000 Euro, eine Riesensumme für unser kleines Heim.“ Da es bis heute immer noch keinerlei staatliche Mittel weder für das Heim noch für die Gemeinde gäbe, sei jede Spende egal wie groß oder klein mehr als nur willkommen.


Wer die Stiftung von Waltraud Bertels ebenfalls unterstützen möchte findet alle dafür benötigten Informationen auf der Homepage www.helpforntoma.com.




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