Mittwoch, 8. Juli 2015

Resümees zum Sommernachts - Festivals

-krk-RHEINE-ELTE. Anders sollte es sein. Bunt und Attraktiv. Ein Angebot, das Gäste neugierig stimmt, das zugleich aber auch zum Genießen, Hinhören, Spaßhaben und Verweilen einlädt und dem Dörfchen Elte dabei auch noch zu Gute kommt. Mit diesen
Ansprüchen im Hinterkopf hatten sich die Organisatoren des „Sommernachts-Festivals“ ans Werk gemacht und mit Hilfe der Elter Vereine ein Konzept entwickelt, das auch gezündet hat.


Wir wollten in Elte ein Fest der Vereine initiieren. Ich denke das ist mehr als gelungen“, sagt ein sichtlich begeisterter Frank Wältring. Er ist einer der Hauptorganisatoren des Festes und Vorsitzender der Bürgerinitiative Dorf.Land.Zukunft. und kam auch auf die Idee die Firma Ypsilon2, die für die Illumination des Dorfplatzes verantwortlich war, mit ins Boot zu holen.


Bernd Lunkwitz ,ebenfalls einer der Organisatoren und Vorsitzender der Sportgemeinschaft Elte, kann ihm da nur zustimmen: „Solch eine Illumination kennt man vom „Parkleuchten in Steinfurt“ aber für uns Elteraner war es etwas ganz Besonderes so was in unserem kleinen beschaulichem Dörfchen zu sehen.“ Aus der Sicht der Sportgemeinschaft hätte das Festival frischen „Miteinander-Schwung“ nach Elte gebracht. Durch das Zusammenwirken der Vereine und Akteure sei unvergessenes Sozio-Kulturelles, gepackt mit elf Stunden Musik und diversen tänzerischen Gruppen, auf dem Dorfplatz präsentiert worden. Persönlich sei Lunkwitz aber auch froh, weil: „Durch die Darbietung der HiPHop-Gruppen der SG Elte und dem TV Jahn, konnten wir neue Sportinteressierte gewinnen. So dass wir eine neue HipHop-Gruppefür 3 – 6 jährige Kinder, nach den Sommerferien starten können.“


Auch in den Augen von der Vorsitzenden des Stadtteilbeirats Elte und Mitorganisatorin Gertrud Vater war das Sommernachts - Festival ein voller Erfolg: „Das müssen wir unbedingt wiederholen. Für das nächste Mal wünsche ich mir, das sich noch mehr Vereine einbringen, da wir gemeinsam stark sind und viel für und in Elte erreichen können!“


Moderatorin Ursula Wältring ist ebenfalls begeistert über das Engagement der Elteranern, sowohl mit den Darbietungen auf der Bühne, der Frauen/Mannpower als auch der Ausdauer hinter den einzelnen Ständen und in der ganzen Organisation. „Das Fest war aus meiner Sicht echt gelungen, da wir nicht nur Elteraner sondern auch Gäste von außerhalb begeistern und anlocken konnten.“ Beeindruckend fand Wältring das Zusammenspiel der beiden Geistlichen Thomas Hüwe und Dr. Reinhold Hemker: „Ich war begeistert über die Lebendigkeit, die die Kirche in diesem Setting erhielt und ihren Platz inmitten von Gemeinschaft einnahm.“


Dass das Fest solch ein großer Erfolg wurde, ist wohl vor allem den mitwirkenden Vereinen zu verdanken. So backten die Frauen der kfd und der Landfrauen unermüdlich leckere Torten, die den ganzen Tag über, im Gemeindezentrum, reißenden Absatz fanden. Und so war die Vorsitzende der kfd Irmlind Reckermann nicht nur am Ende des Tages voll des Lobes für ihre Damen: „Durch die vielen tollen Kuchen der kfd-Frauen war das Kuchenbuffet ein echter Gaumenschmaus und ein voller Erfolg. Ihr Dank gilt den Landfrauen und den vielen Mitarbeiterinnen die um Kuchenspenden gebeten, die gebacken und beim Cafe geholfen haben, den vielen Ehemännern für ihre Unterstützung und zuletzt der Person die für die Erstellung von Plakaten und den Flyer „Die kfd stellt sich vor“ verantwortlich war. „Ohne so viele fleißige Hände kann so ein Event nicht gelingen“, sagt sie.



Damit auch die Kleinen nicht zu kurz kamen, kümmerte sich Jost Wältring zusammen mit einem großen Trupp Jugendlicher um die Betreuung derselben. Mit mehreren Schatzsuchen, verschiedenen Spielen und kreativen Gesichtsbemalungen konnten sie die Kids begeistern.
Die Cocktailbar, die von der DLZ Projektwerkstatt „Alt und Jung“ betrieben wurde, erfreute sich bereits am Nachmittag über regen Zulauf. Die engagierten Mädels hatten sich bereits im Vorfeld jede Menge Gedanke gemacht. Chic zurecht gemacht mit Hawaiketten, schwarzen Oberteilen und bunten Blüten im Haar mixten sie, an der aus Heuballen gebauten Bar ,sommerliche Cocktails wie Summer-Night-Cooler, Mittsommer oder Tequila Sunrise. „Uns hat es richtig viel Spaß gemacht“, sagte Brigitte Elbeshausen.


Spaß hatten auch die Mitglieder der Ludgerus-Schützengilde Elte. Sie sorgten mit ihrem Getränkeverkauf für den meisten Umsatz auf dem Festival. Ebenso gut besucht war der Stand der Karnevalisten. Hier wurden rund 600 Würstchen und 100 Kilogramm Pommes verkauft. „Wir waren komplett ausverkauft“, konnte der Vorsitzende der KGE, Jens Könnig, stolz verkünden. Gut fand er „das der Verein auch Unterstützung von außerhalb hatte.“ Auch für ihn, den 1. Vorsitzenden der Schützengilde, Ulrich Limbrock, und allen anderen Mitwirkenden ist klar: „Wir sind beim nächsten Mal wieder mit dabei!“


Das Bürgerpreisgeld von 3.000 Euro und die nun zusätzlich erwirtschafteten Einnahmen werden jetzt für Zukunftsprojekte im Dorf investieren. Die Ideen hierfür wurden nun gesammelt, sortiert und werden jetzt zusammengefasst. Danach wird eine Jury, die sich aus jeweils einen Repräsentanten der Vereine (die bei dem Sommerfest mitgemacht haben) und einigen Sponsoren und Förderern des Festes zusammensetzt, verschiedene Projekte auswählen, die dann bezuschusst werden.





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