Montag, 28. November 2016

5. Kneipenträllerabend



Krk.ELTE-RHEINE „So voll war es hier noch nie!", freute sich Organisatorin und Mitglied der Bürgerinitiative Dorf.Land.Zukunft. Mathilde Hövels und staunte, als sie auf die voll besetzten Tische in
der Gaststätte „Eggert“ blickte. Sie und die wirklich zahlreichen musikalischen Gäste feierten, in lockerer Atmosphäre, den 5. „Kneipenträllerabend“ in der Gaststätte „Eggert“ in Elte.
Die Leute saßen bereits dicht gedrängt, als immer noch mehr Sangeswillige in den nicht gerade kleinen Clubraum der Gastwirtschaft strömten. Und kurz nach acht ging dann wirklich gar nichts mehr, so das die vielen Gäste die jetzt noch kamen mit dem Durchgang zur Wirtschaft vorlieb nehmen mussten. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch und alle sangen, was das Zeug hielt. Ob dabei der richtige Ton getroffen wurde spielte übrigens keinerlei Rolle. Denn Spaß ist Programm, Schunkeln auch. 
 
Die musikalische Untermalung übernahmen einige Gitarristen aber auch Akkordeonspieler Reinhard Krey und Mundharmonikaspieler Alfred Menzel, der mit seinen Solos immer wieder für Gänsehautfeeling beim Publikum sorgte, waren wieder mit von der Partie.
Viele waren bereits das zweite oder dritte Mal da: Denn man wird zum Wiederholungstäter, wenn man einmal dabei war. „Ich hab mir noch keinen Abend entgehen lassen und komme immer gerne wieder“, erzählte Elteraner Thomas Schnellenberg. Von ihm aus könne es viel öfter Kneipenträllerabende in Elte geben. 
 
Das Programm war bunt. Vom Gassenhauer, „Im Wagen vor mir“ ging es von „Ich will keine Schokolade“, zu „Liebeskummer lohnt sich nicht“,von „Es gibt kein Bier auf Hawaii“, zu „Morning has broken“ und „Tanze mit mir in den Morgen“ – bei der Bandbreite an Liedern war für absolut jeden etwas dabei. Und eben alles Stücke, die gute Laune verbreiten. Dabei brauchte auch ein schiefer Ton nicht peinlich zu sein: Alle sangen so laut mit, dass bei dieser Stimmgewalt so etwas gar nicht bemerkt wurde. Viele schunkelten, oft wurde mit geklatscht. „Man ist erstaunt, was man so alles singt!“, sagte Maria Seller. Sie besuchte zum zweiten Mal den Kneipenträllerabend in Elte. „Musik verschiedenster Richtung, allein hätte ich manches nie probiert“, fügt die Rheinenserin hinzu. 
 
Die Organisation des Abends war wieder einmal topp und um die Gunst der Elteraner muss der Kneipenträllerabend längst nicht mehr buhlen. Das Konzept überzeugt sogar die zahlreichen Auswärtigen. „Die Leute sind glücklich, und wir sind es auch.“ So fasste Mathilde Hövels den 5. Kneipenträllerabend passend zusammen – und wer dabei war, kann das nur bestätigen. „Einfach Klasse“ lautete das Urteil der Gäste. So war es dann auch kein Wunder das die Musiker nicht ohne einige Zugaben zu geben, nach Hause fahren konnten.








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