Freitag, 4. August 2017

DLZ Ferienprogramm "Schminken für Anfänger"


-krk- Die Zeit als Teenager ist eine schöne Zeit im Leben jedes Mädchens, kann aber auch Stress bedeuten! Welche Art Make-up soll ich benutzen? Wie trage ich Mascara auf? Foundation oder Puder? Und was ist eigentlich Contouring? Mit den
hilfreichen Tipps von Lara Rühmer und Tessa Schäche konnten die Teilnehmer des Ferienkurses „Schminken für Anfänger“ lernen, Make-up richtig aufzutragen und den Stress wichtigeren Dingen zu überlassen.
Auf sechs Teilnehmerplätze war der Kurs, der von der Bürgerinitiative Dorf.Land.Zukunft. angeboten wurde, begrenzt. Und es dauerte nicht lange, bis alle Plätze belegt waren, ist es doch spätestens das Teenager-Alter, in dem das Aussehen mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. 
Ausgerüstet mit einem Stand- Kosmetikspiegel nahmen die aufgeregten Mädchen schnell, an den Tischen im Gemeindezentrum Elte, Platz. „Hallo, ihr seid bestimmt schon alle ganz gespannt was wir heute für ein Make-up machen werden“, begrüßte Lara Rühmer die Mädchen. Make-up könne aus einem hübschen Gesicht oft noch viel mehr rausholen. Ein bisschen Lipgloss, Rouge oder Mascara wirken Wunder und ließen ein blasses Gesicht gleich viel frischer erscheinen. Doch natürlich wolle das Schminken auch erlernt sein, denn zu viel sei ja bekanntlich auch nicht gut. „Wir verraten euch heute, was ihr als Neulinge, wenn es um das Schminken geht, alles beachten müsst.“
und Tessa betonte:„Wir zaubern euch heute ein leichtes Tages-Make-up, dabei kommt es nicht auf Masse, sondern auf Klasse an!“ Weniger sei schöner. Die natürliche Schönheit solle nicht verfremdet, sondern lediglich unterstrichen werden. 


Nach einer kurzen Einführung über das richtige Handwerkszeug griffen die Teilnehmerinnen zu den Pinseln. Nachdem Lara und Tessa sämtliche mitgebrachte Kosmetik vor den Mädchen ausgebreitet hatten, nicht ohne Kommentare wie: „Die Mascara habe ich auch“ und „ja die kenn ich, die ist super!“, ging es auch schon los. 
 Concealer ist dein bester Freund, wenn du Pickel, dunkle Ringe oder andere Schönheitsmakel hast, hilft er diese abzudecken“, sagte Rühmer und Tessa erklärte: „Wählt einen Concealer, der zu eurem Hautton passt. Tupft ihn auf die rote Stelle und wischt nicht. Sonst geht der Concealer wieder ab.“ Um den Bereich unter den Augen zu betonen, werde der Concealer in Form eines Dreiecks aufgetragen. Dieses müsse auf dem Kopf stehen, so dass die Spitze zum Wangenknochen zeige und die Basis sich unter dem Auge befinde. Im Falle von dunklen Augenringen, wäre es ratsam erst einen pfirsichfarbenen Concealer aufzutragen und diesen dann mit einem hautfarbenen Concealer gründlich zu überdecken. Um alles zu fixieren solle dann noch etwas transparentes Puder aufgetragen werden. 
Dann demonstrierten die beiden jungen Frauen wie und wo genau der Concealer zum Einsatz kommen soll. Hierbei zeigte sich schnell, das die Mädchen noch einiger Übung und auch Hilfe bedurften, denn der Concealer landete nicht immer da, wo er eigentlich hin sollte. „Wenn ihr euch verschminkt ist das kein Problem, wir haben extra ein paar Abschminktücher mitgebracht“, sagte Lara lachend. Schnell zeigte sie der 14-jährigen Franziska noch einmal das Auftragen des Concealers und fixierte diesen mit Puder. Und Tessa munterte die Mädchen mit den Worten: „Für´s Schminken lernen gilt wie immer: üben üben üben, denn mit der Zeit wird man automatisch besser“, auf. 
  So, damit ist die Basis für ein natürliches Make-up mit strahlendem Teint bereits gelegt“,sagte Rühmer. Auf die Frage „ob man denn gar keine Foundation brauche?“, antwortete Lara: „Die meisten Mädchen im Teenageralter brauchen keine; in diesem Alter hat man ohnehin schöne Haut.“ Mit Foundation könne ein Make-up schnell zu stark wirken und einen zugekleistert und viel älter aussehen lassen. Nur bei sehr unreiner Haut und starker Akne sei es ratsam ein wenig zu grundieren, um einen ebenmäßigen Hautton zu erzeugen. 
 Als nächstes wurden Augenbrauen und Wangenknochen betont, etwas dezenter Lidschatten aufgetragen, die Wimpern getuscht und noch ein klein wenig Highlighter auf die höheren Wangenknochen gesetzt. Nachdem die Übergänge mit einem Pinsel fachkundig verwischt (im Fachjargon: verblendet), wurden ist die Überraschung bei den Mädchen groß: „Boah, das sieht gar nicht künstlich aus, eigentlich seh ich aus wie immer - nur irgendwie besser!“ Zum Schluss des Workshops erhielten die Teenager noch eine Make-up-Überraschung und machten sich gut gelaunt und hübsch geschminkt auf den Weg nach Hause.

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