Mittwoch, 30. August 2017

Einweihnung der Boulebahn

-krk- Auf Initiative engagierter Bürger ist in Zusammenarbeit mit der Sportgemeinschaft Elte und der Stadt Rheine auf dem Gelände der SG Elte ein Bouleplatz errichtet worden. Am vergangenen Donnerstag wurde die Anlage nun durch Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann offiziell eingeweiht. Damit ist
der neue Bouleplatz jetzt auch für die Öffentlichkeit freigegeben.

Die Idee für eine öffentliche Boulanlage entstand bei einer Umfrage auf dem Sommernachtsfest, der Bürgerinitiative Dorf.Land.Zukunft., im Jahr 2015. Verschiedene Standpunkte wurden angedacht, mussten aber immer wieder verworfen werden, weil diese nicht zentral genug oder aus anderen Gründen nicht geeignet waren. Dann kam der Vorschlag der SG Elte, zusätzlich zu dem im Jahr 2013 umgesetzten Projekt (Beachvolleyballfeld), auch noch die Boulebahn auf dem Gelände der SG Elte zu bauen. Gemeinsam mit der Stadt Rheine konnte die Sportgemeinschaft nun diesen Wunsch der Elteraner umsetzen. 
Ein toller Beitrag für die Lebensqualität im Dorf und ein schönes Zeichen, was für Elte neues entstehen kann, wenn über Vereinsgrenzen hinaus gedacht und gemacht wird“, freute sich der Geschäftsführer der SGE, Bernd Lunkwitz, bei seiner Eröffnungsrede. Auch ein drittes Projekt sei bereits in der Planung - ein der Öffentlichkeit zugänglicher Bolzplatz. Außerdem sei bei der Planung und der Umsetzung der drei Anlagen der neue Sportentwicklungsplan der Stadt Rheine mit einbezogen worden. „Mit diesem öffentlichen Verbund der vereinseigenen Anlagen hat die Sportgemeinschaft einen großen sportlichen Schritt in die Zukunft getan, um gemeinsam mit anderen Vereinen für eine liebenswerte Sportstadt zu werben. “, sagte Lunkwitz. Sein Dank gälte den Vereinsorganisatoren des Sommernachtsfestivals, dem Elter Stadtteilbeirat, der Stadt Rheine und den Firmen „Gartenwerk Elte“ und „Zaunbau Bischof“, den Erbauern der Anlage.

Nachdem Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann in seiner Ansprache auf Bundeskanzler Konrad Adenauer verwies, der Ende der 50er-Jahre gerne Boccia spielte, lobte auch er die vielen kreativen Ideen der Elteraner und den Einsatz der SG Elte: „Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für Zusammenarbeit und durch die Eigenleistung der Elteraner besonders förderungswert.“ 

Im Anschluss an seine Rede schritt Dr. Lüttmann direkt zur Tat und durchschnitt das Band zur neuen Boulebahn. Dort stand schon Helmut Malleikat von der Bouleabteilung des FC Schüttdorf 09 parat. Dieser erläuterte erst einmal die verschiedenen Kugeln und Grundregeln des Boulespiels: „Besondere Vorerfahrungen sind nicht erforderlich. Jeder kann mitspielen!“ Die Regeln des Boulespiels seien einfach und leicht verständlich. Ziel sei es, seine Kugeln so nah wie möglich am sogenannten „Schweinchen“ oder auch „cochonnet“zu platzieren. Die Wettkampfkugeln bestünden entweder aus Metall, Holz oder Kunststoff und wögen zwischen 650 und 800 Gramm. Immer zwei Mannschaften spielten gegeneinander. Ziel sei es, mit den eigenen Kugeln möglichst nahe an die kleine rote Zielkugel, das Schweinchen zu gelangen. Zielkugel oder gegnerische Kugeln könnten dabei auch weggeschossen werden. 
 
Bevor es nun ans Spielen ging übergab ein Vertreter der Firma Gartenwerk Elte ein komplettes Boulekugelset an Bernd Lunkwitz. Der sich herzlich dafür bedankte. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Sigmar Schridde vom Sportservice der Stadt Rheine ließen sich von dem nun wieder stärker einsetzenden Regen nicht abschrecken. Sie versuchten als Erste ihre Kugeln möglichst nah am „Schweinchen“ zu platzieren.


 „Es ist wirklich eine nette Beschäftigung, die sehr viel Spaß macht, selbst bei diesem Wetter“ sagte Lüttmann lachend. „Leider können wir uns hier noch nicht unterstellen“, sagte Bernd Lunkwitz bedauernd. Eigentlich sollte der Pavillon, der von der Bürgerinitiative Dorf.Land.Zukunft und den Vereinsorganisatoren des Sommernachtsfests gesponsert wurde, und der für zwanglose Treffen und gemeinsames Spielen genutzt werden solle, schon neben der Bahn stehen. Die Lieferung habe sich jedoch verzögert und so könne der Pavillon erst später aufgebaut werden.
Auch Lunkwitz und der Vorsitzende der SG Elte, Arthur Schröder trotzen dem Wetter und spielten noch eine Partie Boule, bevor die Beiden die Vertreter der Stadt, den Geschäftsführer des Stadtsportverbandes Rheine, Rainer Int Veld und alle Elteraner in den Clubraum zu einem kleinen Umtrunk einluden.








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