Mittwoch, 2. August 2017

Zeltlager der SG Elte 2017


-krk- Bei bestem Wetter starteten 45 Kinder des Zeltlagers der SG Elte, am vergangenem Samstag, mit dem Fahrrad in Richtung Hilter am Teutoburger Wald.

Fast 70 Kilometer mussten die Kids dafür mit
dem Rad zurücklegen. Kein Wunder also das die Kinder und Jugendlichen, nach der anstrengenden Fahrt, erst einmal das Essenszelt stürmten bevor es ans Zelte aufbauen ging. Zum Glück konnten die Unterkünfte dank einiger freiwilliger Helfer dann aber auch schnell fertig gestellt werden, so dass das Abendprogramm und das erste Lagerfeuer des Jahres zeitnah starten konnte.
In der Nacht wurde das Banner des Lagers entwendet. „Unsere Kinder und auch wir Leiter waren nach der Anreise und dem Aufbau der Zelte einfach zu platt um es zu verteidigen“, sagt Lagerleiterin Isabell Fendesack etwas zerknirscht. Der guten Laune tat das Ganze aber keinen Abbruch und der neue Tag startete mit strahlendem Sonnenschein. Nach dem Frühstück bildeten die
Kids direkt einen „Stuhlkreis“ bei dem es eine schnelle Kennenlernrunde gab. Danach wurde der diesjährige Lagertanz einstudiert, der bei der Rückkehr der Kinder von den Eltern auf dem Elter Dorfplatz bewundert werden darf. Getreu dem Tagesmotto „Steinzeit“ ging es anschließend in den Wald wo die Kids als Jäger und Sammler unterwegs waren.
In der Nacht kamen die „Überfaller“ zurück und tauschten für das geklaute Banner ein Fässchen Bier ein. Den folgenden Tag verbrachten die Kids in der Griechischen Antike. Passend dazu gab es am Mittag leckeren Gyros, der von Küchenfee Birgit Sendker zubereitet wurde. Am Nachmittag ging es dann in die Therme und der Abend sorgte mit „Aphrodites Liebesspiel“ (Herzblatt) für viel Spaß.
Natürlich haben auch gerade die vielen Neulinge mal hier und da Heimweh, doch damit kennen sich die Lagerleiter bestens aus. „Wir lenken die Kids einfach ab und schon ist aller Kummer vergessen“, berichtet Fendesack routiniert. Auch vom Wetter her habe es bisher keine Probleme gegeben. „Den Tag über haben wir strahlenden Sonnenschein und nachts regnet es. Für uns ist dass die optimale Aufteilung“, sagt die Elteranerin.
Auch eine Neuerung gibt es in diesem Jahr. Es gibt einen großen Wanderpokal, der von Lagerleiter Moe gesponsert wurde, zu gewinnen. Dafür müssen die einzelnen Zeltbewohner durch besondere Leistungen Punkte ergattern, die sie aber durch Fehlverhalten auch verlieren können „Das spornt mehr an als gedacht und wir haben hier die liebsten Lagerkinder seit langem“, berichtet Isabell lachend.

Jetzt freuen sich die Kinder erst einmal auf das morgige Motto „Ritter“ und die Lagerleiter auf eine unvergessliche Zeit mit den Kindern und Jugendlichen.



Bilder: Zeltlager Elte

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