Samstag, 2. März 2019

Wilder Westen mitten in Elte

-krk- Was war das nur wieder für eine unglaubliche Sitzung! Wer meint, nur in Köln, Düsseldorf oder Mainz könne man Karneval feiern, der war noch nie bei der Karnevalssitzung in Elte. Komplett ausverkauft waren die Karten für die Veranstaltung unter dem Motto „Wild Wild Elte“ die wie immer im Festzelt auf dem Dorfplatz stattfand und das
die Karnevals Gesellschaft Elte (KGE) in ein gesetzloses Terrain verwandelte. Ein vierstündiges buntes Feuerwerk mit jeder Menge Highlights erwartete die Narren, bei denen die Lachmuskeln bis zu letzten strapaziert wurden.

Ein echter Indianer (Sitzungspäsident Markus van der Giet) und ein temperamentvolles Cowgirl (Christina Attermeyer) hielten das Publikum in Atem und moderierten eine Sitzung, die sich gewaschen hatte. Doch erst einmal wurde das Elter Dreigestirn, Prinz Martin, Bauer Sven und Jungfrau Stefania, unter den Klängen vom Spielmannszug der „Ludgerus Schützengilde Elte“, verabschiedet, bevor das neue Prinzenpaar Carsten und Sandra Viktoria (Könnig), mit ihrem passend zum Film „Der Schuh des Manitu“ kostümierten Elferrat, Einzug in das rappelvolle Festzelt halten konnten.
Dann stürmten zehn kleine Indianerlein (die Kükengarde der KGE) die Bühne und ließen mit ihrem Tanz den ersten Hauch der Prärie durch das Zelt wehen. 


Ihnen folgte der Auftritt der Geschwister Dust. Die Schwestern die mit Lappen bewaffnet und als Putzfrauen verkleidet waren verkündeten lautstark: „Wir putzen heute mal in Elte“ zündeten ein Feuerwerk der guten Laune. 

Mit flotten Sprüchen, amüsanten Zwiegesprächen und nicht zuletzt mit schwungvollen Schlagern sorgten Marlies, Margret und Hedi mit ihrer karnevalistischen Unterhaltung vom Feinsten dafür, das die Gäste nicht mehr auf den Stühlen zu halten waren und jedes der Lieder aus vollem Halse mitsangen. Ohne Zugabe kamen die drei Damen natürlich nicht von der Bühne.
Nun wirbelten die Tänzerinnen der Jugendgarde nach Einstudierung von Jennifer Leusmann und Tanja Schröder über die Bühne, und Johanna Runde glänzte mit artistischen Figuren als Funkenmariechen. 

Premiere hatte an diesem Abend Maren Schnöing die als „Das M aus Elte“ auftrat und die mit ihrer Büttenrede über die Spezies „Dorfmensch“ so einiges zu berichten wusste.

 Den beiden Niederländern John & Ron gelang es gleich danach mit ihrem Auftritt das Zelt zum überkochen zu bringen. Eine Schlagerparodie folgte der anderen und zu allen hatten sich die beiden Komödianten nicht nur urkomische Sketche sondern auch fliegende Kleidungswechsel einfallen lassen, bei denen sie auch immer wieder das Publikum mit einbezogen. So war es auch keine Überraschung dass eben dieses, die Kabarettisten nicht gehen lassen wollte und nicht nur eine sondern gleich drei Raketen zündete.

Nach dem Besuch des Stadtprinzenpaares und der KUR bei dem die Redakteurin der Karnevalszeitung, Anja Woltering, mit einem Orden ausgezeichnet wurde, folgte der Tanz der Aktivengarde. Dann kam es zu dem wohl spektakulärsten Auftritt des Abends. 

Sowohl das Prinzenpaar als auch der gesamte Elferrat hatte es sich nicht nehmen lassen, eine vorher einstudierte Choreographie zu der Filmmusik „Superperforator“, zum Besten zu geben. Sofort riss es das gesamte Publikum von den Stühlen, das die Tänzer anfeuerte, bejohlte und beklatschte und nach Ende der Darbietung lautstark nach einer Zugabe verlangte. Nach eben dieser und nach mehreren Raketen, durfte sich das atemlose Prinzenpaar samt Gefolge endlich wieder setzen.
Das grandiose Spektakel konnte nur noch vom Auftritt des Elter Männerballetts „Die Dorfplatzschwäne“ getoppt werden. Mit der Winnetou-Melodie und vielen weiteren Countrysongs kamen die Männer als Cowboy und Indianer auf die große Bühne. Leichtfüßig führten die gestandenen, jungen Männer einen Kriegstanz auf, zeigten tolle Akrobatik, gespickt mit vielen Sketchen und Parodien und sorgten somit für absoluten karnevalistischen Hochgenuss und ein famoses Ende der gelungenen Sitzung der KG Elte.
































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