Mittwoch, 27. Juni 2012

Neuer Kamin im Heimathaus

Gerd Wessels, der 1. Vorsitzende des Heimatvereins Elte Hubert Wältring und Karl Jürgens genossen die Atmosphäre des historischen Kamins, auch ganz ohne knisterndes Feuer.
 
Noch prasselt kein lustiges Feuer in dem neuen historischen Kamin des Heimatvereins Elte, der gerade frisch renoviert wurde. „Das machen wir ganz offiziell“, verkündete der 1.Vorsitzende des Vereins Hubert Wältring, am Montagvormittag, stolz. Für ihn sei mit dem Bau des neuen Herdfeuers ein Traum in Erfüllung gegangen.
Hilfe hatte Wältring in dem Heimatfreunden Gerd Wessels, Karl Jürgens und Manfred Mersch die ihn bei diesem Projekt unterstützen. „Der historische Kamin stammt vom Hof Gehring aus Riesenbeck und wurde durch den Kaminbauer Trell eingebaut“, berichtet der Vorsitzende. Ergänzt wurde der...
...Kamin durch eine Sandsteinplatte auf dem „Renova 2012“, das Renovierungsjahr, zu lesen ist. Außerdem wurde die Front des Kamins mit original Delfter Fliesen aus dem 17-18.Jahrhunder bestückt. Das Geheimnis der Delfter Fliesen ist neben dem historischen Aspekt vor allem in den prachtvollen und aufwendig gestalteten Motiven, im Fall des Heimatvereins in „Blumen- und Obstkörben“ zu sehen. Besonders erwähnenswert ist der Erwerb derselben. Angedacht war eine gußeiserne Platte auf die Front zu setzten. „Doch ich fand die Delfter Fliesen würden genauso gut oder sogar besser aussehen“, erläutert Hubert Wältring die damalige Situation. „Innerhalb von 24 Stunden konnten wir dank der Hilfe von Theo Weischer solche Fliesen ergattern“, erinnert sich Gerd Wessels schmunzelnd und fährt fort: „ der hatte Kontakt zu einer Familie die eben solche Fliesen sammelt aber auch verkauft.“
Das es ein großes Projekt werden würde war den Heimatfreunden von Anfang an klar, doch das es viel aufwendiger und teurer als geplant war, stellte sich erst beim Aufbau des Kamins heraus. Die kompletten Arbeiten und Aufwendungen kosteten den Verein fast 10 000 Euro. „Das ist nicht gerade ein Pappenstiel.“ Doch Wältring erhofft sich durch den effizienteren geschlossenen Kamin einiges an Energie -und Betriebskosten einzusparen.
„Mein Dank gilt allen die uns bei dem Projekt unterstützt haben und an die weiblichen Vereinsmitglieder, die das Heimathaus, nach Beendigung der Bauarbeiten, einer Generalreinigung unterzogen haben“, so der Vereinsvorsitzende. krk

Ergänzt wird der Kamin durch eine Sandsteinplatte auf dem „Renova 2012“, das Renovierungsjahr, zu lesen ist und original Delfter Fliesen aus dem 17-18.Jahrhunder.
bestückt. 

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