Sonntag, 2. September 2012

Ballonfahrt

Im Korb von links Gewinnerin Berhardine Schulte, Lies Könnig, Jan-Lennart Piepel, Aeronaut Jürgen Menger. Und Birgitt Overesch. Drumherum die vielen freiwilligen Helfer.

Die allererste Ballonfahrt – ein ganz besonderes Erlebnis für Berhardine Schulte und Jan-Lennart Piepel. Die Hauenhorsterin und der junge Elteraner hatten die Tickets für die Fahrt, an der Losbude vom Freundeskreis Pater Vincent auf dem Kartoffelfest, im letzten Jahr gewonnen.
Bereits für den Anfang letzter Woche war der Start geplant, dieser musste ......aber wegen der schlechten Witterungsverhältnisse abgesagt werden. Auch am Dienstag war man sich nicht sicher ob das Wetter mitspielt. Zwar wurde der Start wegen des starken Windes um eine Stunde verschoben, doch dann konnte es endlich losgehen.
Der erfahrene Ballon-Pilot und dreifach deutsche Meister Jürgen Menger aus Westerkappeln begrüßte die Teilnehmer gleich mit der ersten Lektion: „Es heißt nicht fliegen, sondern fahren und bevor wir abheben kommt erst einmal die Arbeit.“ Alle Mitfahrer packten also kräftig mit an um den Ballon startklar zu machen. Ballon, Korb und was alles dazugehört wurde entladen und nach Regieanweisung des Piloten vorbereitet.
Eine wertvolle Ausrüstung übrigens. Ballonhülle und Korb, Gebläse, Gasflaschen und Brenner sowie Instrumente kosten bis zu 80000 Euro. Gängig sind Ballone für vier bis fünf Personen mit einem Luftinhalt von 500 bis 10000 Kubikmeter.
Inzwischen wurden alle Teile zu einem Ganzen zusammengefügt, und die Hülle gefüllt. Menger warf dazu ein motorgetriebenes Gebläse an, das die Umgebungsluft in die Hülle drückte und den Ballon aufblähte. Eine knappe halbe Stunde später sorgte der Brenner dann schnell dafür, dass sich die Luft erhitzte und der Ballon startklar war. Der Aeronaut bat seine Mitfahrer in den Korb und nach einem Dankeschön an alle Helfer ging es nach oben in den strahlend blauen Himmel.
Über die Dächer von Elte hinweg führte die Fahrt in Richtung Bevergern und Hörstel. Luftfahrer und Pilot genossen den tollen Ausblick. Der Ballon bewegte sich in gleichem Tempo wie der Wind. Kein Laut außer dem Gespräch der Fahrer und dem Knistern des heißen Brenners war hörbar. Nur wenn die Luft mal „nachgeheizt“ wurde, übertönte das Fauchen der Gasflamme alles. Eine saftige Wiese kurz vor Oststeinbek nach fast 80 minütiger Fahrt wurde zum Landeplatz erkoren.
Der beeindruckenden Ballonfahrt folgte nun noch die obligatorische „Taufe“ der Neulinge, die per Spruch mit einem neuem Titel zu Ballonfahrern geadelt wurden. krk
 

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