Dienstag, 21. Mai 2013

Zum Thema "Elte muß wachsen"

 
CDU - Ratsmitglied Manfred Brinkmann, die CDU Mitglieder Hubert Scharf und Holger Wortmann weisen einige unrichtige Äußerung von Dr. Reinhold Hemker in aller Schärfe zurück.

Für viel Aufruhr sorgte der Artikel „Elte muss wachsen“ in dem Dr. Reinhold Hemker über die seiner Meinung nach nicht vorhandene Zukunftsplanung für Elte berichtete. Dort hieß es, dass die verantwortlichen Mitglieder des Rates der Stadt Rheine sich nicht genügend für das Dorf engagieren würden. „Das trifft so nicht zu“, sagt CDU - Ratsmitglied Manfred Brinkmann, die CDU Mitglieder Hubert Scharf und Holger Wortmann können ihm dazu nur beipflichten.

So habe die CDU Elte bereits im Jahre 2010 einen Antrag über die CDU Fraktion an den Stadtentwicklungsausschuss gestellt, das Sonderbaugebiet Laugärten in ein normales Wohngebiet umzuwandeln, weil die Bebauung mit alten Fachwerkhäusern nicht ...
angenommen wurde. Bereits im Rahmenplan Elte, eine Broschüre der Stadt Rheine aus dem Jahr 1978, werden mögliche Neubaugebiete in Elte ausgewiesen. „Ebenfalls gibt es reichlich Informationen in der Broschüre „Elte 2020“ dem Leitplan zur Entwicklung des Dorfes.

Herr Hemker sollte sich einfach einmal die Mühe machen sich richtig zu informieren“, so Manfred Brinkmann. Schließlich sei e der Arbeit, des Stadtteilbeirates, der CDU und der Zusammenarbeit aller politischen Gremien zu verdanken das die Ergänzung der Siedlungsflächen „Am Kellersberg“ mit insgesamt 1,2 Hektar bis hin zum Wirtschaftsweg „Schmidts Kämpken“ genehmigt und in Angriff genommen worden sei.

Holger Wortmann machte darauf aufmerksam: „das es natürlich wichtig wäre junge Familien nach Elte zu holen und so den Fortbestand des Dorfes zu sichern.“ Leider seien die Fehler die am ehemaligen Baugebiet „Zum Kalvarienberg“ gemacht worden wären, jetzt nicht mehr zu korrigieren. Manfred Brinkmann ergänzte hierzu, dass der ursprüngliche Bebauungsplan ein anderer gewesen sei, nämlich auf dörfliche Verhältnisse zugeschnitten. Die Grundstücksgrößen waren insgesamt größer ausgewiesen und mussten aufgrund damaliger Festlegungen der Landesregierung auf 450 m² reduziert werden, damit junge bauwillige Familien öffentliche Wohnbauförderungsmittel in Anspruch nehmen konnten. Geplant waren eigentlich 3 Bauabschnitte, so dass nach und nach immer wieder neue Familien zugezogen wären, deren Kinder dann auch für die langfristige Erhaltung der Schule gesorgt hätten.

Durch diesen Zuzug der jungen Familien gab es Anfang 2000 einen richtigen Kinderboom in Elte. Sowohl Kindergarten als auch die Schule hatten gleich mehrere Gruppen und Klassen. „Eben diese Kinder sind nun aber aus dem Grundschulalter heraus und genau aus diesem Grund musste nun die Ludgerusschule Teilstandort werden“, sagt Scharf und fährt fort: „ Wir haben bereits im November 2010 eine Bürgerversammlung zum Thema „demografischer Wandel in Elte“ abgehalten. Die Resonanz war leider sehr gering, Herrn Hemker hab ich da übrigens auch nicht gesehen.
Erst jetzt als der Stadtteilbeirat und die Eltern so richtig mobil gemacht haben sei die Sache ins Rollen gekommen. Jedoch sei es auch gerade der CDU zu verdanken, dass sich soviel Aufmerksamkeit aus dem gesamten Kreis Steinfurt auf Elte richtete. „Wir waren es die den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Landtag NRW Karl-Josef Laumann, seinen Stellvertreter Klaus Kaiser und den Leiter des Fachbereichs „Schule und Bildung“ Prof. Dr. Hans-Jürgen Baumgarten zu einer öffentlichen Versammlung eingeladen haben, um die gesamte Elternschaft umfassend und kompetent zu informieren. „Dieser Einladung ist das politisch hochkarätige Team aus Düsseldorf dann auch sehr kurzfristig und zeitnah gefolgt“, sagt Holger Wortmann stolz.

Er sei froh über das große Engagement der Elteraner und der Initiative Dorf, - Land, - Zukunft. Erstaunt war er jedoch über die Aussage von Dr. Reinhold Hemker, - „Wach sind viele Menschen erst geworden, als klar wurde, dass die Grundschule wegen Schülermangels geschlossen werden soll und auch wohl muss - ?“ Die Schule wird schließlich nicht geschlossen sondern Teilstandort der Johannes Grundschule Mesum. Auch Brinkmann und Scharf weisen diese unrichtige Äußerung Hemkers in aller Schärfe zurück. Richtig sei, dass bei der für Elte getroffenen Lösung noch lange in der Grundschule unterrichtet werden kann. krk

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