Montag, 3. Juni 2013

Spatenstich Pfarrheim




Über mehrere Jahre beschäftigte sich der Kirchenrat der katholischen Pfarrgemeinde St. Ludgerus Elte mit dem Bau eines neuen Pfarrheims. Grund: Das alte Pfarrheim war in die Jahre gekommen und marode. Erschwerend kam dann auch noch die Fusion der drei Kirchengemeinden Elte, Mesum und Hauenhorst hinzu.
Trotz aller Widrigkeiten erfolgte nun der Startschuss in Form des ersten Spatenstiches für das neue Pfarrheim. Das im Schatten der Ludgeruskirche entstehen wird, dort wo früher der Spielplatz lag.


Günter Gehling Mitglied des Haushaltsausschuss wies darauf hin, dass nun mit der lange geplanten Realisierung eines umfassenden „Pfarrzentrums“ begonnen werde. „Mit dem neuen Gemeindehaus entsteht ein Haus für Jedermann, ein Treffpunkt für alle Konfessionen.“ Er berichtete über die Planung und die Entwicklung des Pfarrheims und dankte all denen die daran beteiligt waren. „Um die Zukunft des Dorfes zu sichern gibt es nun auch eine Verschmelzung mit dem Pfarrbüro. Getreu dem Motto – Dorf mit Zukunft!“ Dann kam er auf die Eigenbeteiligung der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer zu sprechen: „ das Bistum gewährt uns finanzielle Unterstützung, doch auch eine Eigenleistung in Höhe von 10 000 Euro muss erbracht werden. Dies werden wir in Form vom Verkauf symbolischer Bausteine erbringen.“ Zum Abschluss seiner Ansprache bat er um Nachsicht der Anlieger, die in nächster Zukunft von der Sperrung der Straße und auch einigem Baulärm betroffen sein würden.
Das Dorf erhalten in dem man es verändert, so fühlt sich Gemeinschaft an“, sagte Architekt Christoph Achterkamp, der das Projekt auch in Zukunft leiten wird und fuhr fort: „Dieses Gefühl ist wichtig und deshalb bauen wir nun in Elte ein Haus für die Gemeinschaft. Ich bin froh, dass wir nun die Schippe in die Hand nehmen und loslegen können.“
Pfarrer Walter Groß zeigte sich ebenso erfreut über den Neubau. „Das ist wirklich eine tolle Sache für die ganze Gemeinde, die wir alle nur begrüßen können.“ Die Räume des neuen Pfarrheims würden dringend benötigt: „Sie sind von der Jugendarbeit über die Seniorengemeinschaft bis hin zum Kirchenchor sehr wichtig.“ Das neue Gemeindehaus solle ein Bezugspunkt für die Gläubigen im Dorf sein, ein Ort der Kommunikation. „Jetzt hoffen wir natürlich, dass die Menschen es auch so annehmen!“ Groß berichtete weiter über die Planung des Gemeindehauses und den Aufgaben die sich der neue Kirchenrat der Gemeinde stellen musste. „Alle haben ihr Möglichstes getan und versucht ihren Aufgaben gerecht zu werden.“ Nach seiner Ansprache segnete er das Grundstück und man schritt zum symbolischen Spatenstich.
Beim anschließend Umtrunk erwarb die Mitglieder der Katholische Frauengemeinschaft, Anne Schürbrock und Marion Piepel, die ersten symbolischen Bausteine im Wert von 500 Euro. krk




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