Donnerstag, 26. September 2013

Reinhold Hemker ist unzufrieden mit der Bausituation in Elte


Zurzeit ist das Gelände des ehemaligen Spielplatzes am Doerfesch von allen Seiten mit hässlich im Wind flatternden rot-weißen Bändern gesichert“, kritisiert Dr. Reinhold Hemker.  

Reinhold Hemker ist unzufrieden mit der Bausituation in Elte und holt sich nun Hilfe bei Stadtentwickler Günther Löcken. Ursprünglich seien die Planer der Stadt Rheine dem Wunsch einiger Elteraner gefolgt, das Gebiet zwischen Laugärten, Wischmannstraße und Kolon-Eggert –Straße als Sonderbaugebiet auszuweisen.
Daraus ist bis heute
fast nichts geworden“ sagt Hemker. Das Ziel sei gewesen: Sogenannte translozierte Häuser möglichst mit Eigentümern, die sich auch im Bereich von Kunst und Kultur engagieren. „Nur die Familie Pöpping, schon in Elte mit dem Juwel Hof Pöpping vertreten, zeigte sich engagiert. Es wurde transloziert und ein anschauliches Anwesen an der Kolon-Eggert-Straße errichtet“, so Hemker. Auch dort gelagerte Materialien aus bereits abgebrochenen Häusern würden an die alten Traumvorstellungen erinnern. „An manchen Stellen hat man das Gefühl, dass mitten im sonst anschaulichen, gepflegten Elte ein Müllplatz geplant ist“, so der Theologe


Und so sei es nicht verwunderlich, das Ratsherr Günther Löcken, der, wie er sagt, „Elte gut kennt“, in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, sich nun der Sache annehmen will. Dann müsste das Gebiet das in städtischem Besitz ist, umgewidmet werden. „Ich will auf jeden Fall am 4. Oktober zur Dorfkonferenz nach Elte kommen, um mich in Sachen Anliegen der Elter Bürgerinnen und Bürger sachkundig zu machen“, so der Hauenhorster.
Dr. Reinhold Hemker habe sich mit dem Hinweis, dass die Stadt Rheine dann doch auch leichter die Grundstücke besser vermarkten könnte, an ihn gewandt. Löcken will sich jetzt auch um ein anderes städtisches Grundstück kümmern, für das es eine bauwillige Familie gibt. Es handele sich dabei um den ehemaligen Spielplatz zwischen dem Dorfesch und dem Friedhof. „Zurzeit ist das Gelände mit hässlich im Wind flatternden rot-weißen Bändern gesichert“, kritisiert Hemker. Auch könnte die Stadt Rheine bei Verkauf des Geländes ihr klammes Stadtsäckel ein wenig auffüllen. „Die Einwohnerzahl Eltes könne dadurch erhöht werden, weil die bauwillige Familie von auswärts kommt“, sagt der evangelische Pfarrer.


Ein anderes Thema bliebe die Baulückenschließung, die, so Günther Löcken, parteienübergreifend für ganz Rheine Programm sei. Er sei nun sehr darauf gespannt welche Vorschläge auf der Dorfkonferenz am 4.Oktober im Gasthaus Eggert noch gemacht würden.








  Quelle: Münsterländische Volkszeitung

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