Mittwoch, 11. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei - mit DLZ und Bäckermeister Gerd Wessels vom Heimatverein


 
Das Feuer knisterte im rustikalen Steinofen, der Duft von frischem Brot lag in der Luft, Kinderlachen schallte durch durch das Backhaus des Heimatvereins Elte. Acht Kinder und deren Eltern nutzten das Angebot der Arbeitsgruppe „Kindergarten und Schule“ des Dorf.Land,Zukunft. Projekts, das in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Elte stattfand.
Schon zu Beginn konnten es die Kinder kaum mehr erwarten, gut, dass der Bäckermeister Gerd Wessels den Teig bereits vorbereitet hatte und die Kinder sich direkt ans Werk machen konnten. Unter seiner der Anleitung kneteten
die Kindergartenkinder und Grundschüler den Teig so lange bis er die richtige Konsistenz hatte und formten anschließend lustige Stutenkerle daraus. Danach ging es ans Dekorieren mit Rosinen und Gipspfeifen, wobei der Kreativität der Kinder keine Grenzen gesetzt war. Zwischendurch „probieren“ gehörte selbstverständlich auch dazu.
Anschließend wurde Brotlaibe hergestellt. Wessels gab jedem Kind eine gleich große Menge Teig, den die Kids dann wieder nach Herzenslust bearbeiten konnten. Bei den ganz Kleinen denen es zu anstrengend wurde, half dann gerne auch mal Mama oder Papa beim kneten und formen der Brotlaibe aus.
Der Bäckermeister bereitete inzwischen den Steinofen weiter vor. Er entfernte die Glut, fegte die Asche heraus und fuhr mehrmals mit einem in Wasser getränkten Lappen durch den gesamten Innenraum des Ofens um so für genügend Sauberkeit zu sorgen. „Boaah wie das zischt und qualmt“ riefen die Kinder staunend.
Jetzt müssen wir nur noch abwarten das der Ofen etwas abkühlt, sonst verbrennt unser schönes Brot“, erklärte Wessels. Nur kurze Zeit später warf er eine Handvoll Mehl in den Ofen um so die Temperatur zu testen. „Ist noch zu heiß“, war sein Resultat. Um die Wartezeit zu verkürzen erklärte er den Kindern wie Mehl entsteht. Und siehe da als er die nächste handvoll Mehl in den Ofen warf, war die Hitze genau richtig.
Er schnappte sich das von ihm vorbereitete Blech mit Butterkuchen, streute er noch ein wenig Zucker obenauf und zack landete dieses im Ofen. „Wie lange dauert das denn jetzt?“, fragten die Kinder neugierig. „Nur 10 Minuten“, antwortete Gerd Wessels und bat eine der Mütter dabei auf die Uhr zu sehen. In der Zwischenzeit konnten die Kids ihre Stutenkerle mit Wasser bestreichen, denn diese sollten als nächstes gebacken werden. Kaum hatten sie ihr Arbeit beendet holte Wessels den duftenden Butterkuchen auch schon aus dem Ofen und schob das Blech mit den Stutenkerlen hinein. „Jetzt kommt das Schönste am Backen – das Probieren“ sagte Gerd Wessels schmunzelnd und schnitt den Kuchen an.
Und schon konnte nach Herzenslust geschmaust werden. „Hmm ist der lecker“ und „Der ist ja noch ganz warm“ waren nur einige der der vielen Beifallsbekundungen mit denen sowohl die Eltern als auch die Kinder Wessels Butterkuchen lobten.
Als dann auch endlich die Stutenkerle und die Brote aus dem Ofen gezogen wurden konnten es die Kinder kaum abwarten bis ihre Gebäcke abgekühlt waren und sie endlich auch in diese reinbeissen konnten. krk










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