Dienstag, 17. Dezember 2013

Weihnachtsbaumverkauf in Elte



Der Weihnachtsbaumverkauf an der Gaststätte „Zum Splenterkotten“ in Elte wurde am Samstag zu einer fröhlichen Einstimmung auf das Weihnachtsfest und zu einem wahren Dorftreffen.
Schon wenn man auf den Hof von Familie Wältring kam verbreitete sich Weihnachtsstimmung. Dutzenden von Tannen waren aufgestellt worden, vor der Glühweinstand und der
Würstchenbude lagen dekorative Holzspäne und in einem Becken brannte ein gemütliches Feuer, das zum Verweilen einlud.
Oft waren es ganze Familien, Nachbarn oder sogar Freundeskreise, die gemeinsam unterwegs waren. Das gesamte Verkaufsteam mit Organisator Luca Wältring war mit Leib und Seele dabei und freute sich über den großen Andrang und die gute Stimmung. „Bereits um 9 Uhr war der Hof mit über 50 Kaufwilligen gefüllt, dabei sollte es erst eine Stunde später also um 10 Uhr losgehen“, sagte Wältring und schien selbst überrascht über die große Resonance der Aktion.
Etwas verloren stehen Markus Krüssel und sein Sohn Philipp und Töchterchen Amelie zwischen den Dutzenden von Nordmanntannen. „Papa, der hier?“, fragt die Kleine und zieht an einem der Bäume. Ihr Vater schüttelt den Kopf. „Ich weis nicht ob Mama den leiden mag“, gibt er zu bedenken. Wir lassen uns besser erst einmal beraten.“
Kurze Zeit später haben die Drei ihren Berater gefunden: Luca Wältring. Dieser sagt: „Jeder hat in seinem Kopf ein eigenes Bild seines Weihnachtsbaums, einen mustergültigen Baum für alle gibt es nicht“ und zeigt der Familie einige seiner Bäume. Doch keine Chance: Amelie ist wählerisch, ihr ist die Spitze zu kahl. Während das Töchterchen mit dem Verkäufer auf die Suche nach einem Prachtexemplar geht, das dem Weihnachtsmann alle Ehre machen soll, verrät ihr Vater ein Geheimnis: „Während ich mit den Kindern den Baum kaufe, holt meine Frau in der Stadt die Geschenke.“
Schließlich haben Wältring und Amelie eine Tanne gefunden. Das Exemplar ist nicht allzu hoch, doch dafür um einiges breiter und buschiger als die meisten anderen Bäume. Auch Markus Krüssel ist zufrieden: „Das passt super, einen zu hohen Baum können wir eh nicht gebrauchen.“
Luca Wältring muß sich hingegen erst einmal um die lange Schlange, die sich inzwischen gebildet hat, kümmern. Schnell wuchtet er die Bäume hoch um sie dann durch eine beidseitig offene Metalltonne zu ziehen. Um diese ist ein Nylonnetz gespannt, in dem der Baum am Ende bequem nach Hause transportiert werden kann. Mit Schub- und Sackkarren, lustigen Bollerwagen, großen und kleinen PKW-Anhängern und sogar Treckern waren die Elteraner erschienen um „ihren Baum“ zu finden und mit nach Hause zu nehmen. Dabei ging es ausgelassen und fröhlich zu. Auf Nachfrage wurde die Bäume unten am Stamm angespitzt oder gekürzt und auf Wunsch sogar zum Auto getragen.
Wir wollen, dass sich die Besucher hier stressfrei ihren Weihnachtsbaum aussuchen und sich dabei auch ein wenig erholen können“, sagt Luca Wältring und fahrt fort: „Ich hoffe das uns das heute gelungen ist.“ Schon macht er sich pfeifend und gut gelaunt zu seinem nächsten Kunden auf den Weg. krk












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