Donnerstag, 15. Mai 2014

DLZ Reflektionstreffen

 
-krk- Das Leben in Elte bleibt spannend und lebendig. Durch die Bürgerinitiative Dorf.Land.Zukunft. (DLZ) ist in Elte in den letzten 12 Monaten viel in Bewegung gekommen.
Bisher haben viele der Projektwerkstätten sehr motiviert gearbeitet ohne jedoch häufig zu wissen, was die anderen Werkstätten planen und wer hinter den Aktionen steht. Um sich nun auf den neusten Stand der Dinge zu bringen, fand jetzt ein Reflektionstreffen der Ansprechpartnern der Arbeitsgruppen statt.
Peter Ossege und Frank Wältring führten dabei durch das komplexe Programm. „ Bei vielen unserer Projektwerkstätten läuft es
richtig gut, andere fühlen sich ein wenig auf einsamer Flur und wünschen sich eine bessere Vernetzung und Koordination. Einige planen ähnliche Dinge die man miteinander verbinden könnte. Genau aus diesen Gründen haben wir uns heute alle getroffen, damit wir noch weiter zusammenwachsen und uns noch besser abstimmen können“, sagte Frank Wältring in seiner Begrüßungsrede. 

 

Woran arbeiten wir - was sind einzelne Ideen der Projektwerkstatt“ so lautete die erste Frage des Nachmittags. Hierzu durften die Elteraner ihre Gedanken auf Kärtchen schreiben. Aufgeteilt in vier einzelne Gruppen, an der möglichst immer nur ein Vertreter einer Projektwerkstatt teilnahm, erarbeiteten die Ansprechpartner nun die passenden Antworten. So wird in der Gruppe „Kinder und Jugend“ soeben ein Teenie-Kino geplant, die Gruppe „Alt und Jung“ erarbeitet unterdessen verschiedene Events wie zum Beispiel ein Kinoabend in der Kirche aber auch eine Jobtauschbörse bei der sowohl Jugendliche als auch Rentner mitmachen können. Bei der Kommunikationsgruppe steht ein Computerkurs von Elternern für Elterner und die Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit an. Wohingegen die „Nahversorgung“ immer noch auf der Suche nach einem passenden Standort für einen Dorfladen ist.


Für die zweite Frage „Was bremst uns und wie wandeln wir Frust in Lust um?“ wurden erst einmal die Tischnachbarn gewechselt. Die Antworten die hier zur Sprache kamen waren bei einigen Gruppen recht ähnlich. So wünschten sich einige der Ansprechpartner mehr Unterstützung von Seiten der Verwaltung der Stadt Rheine, auch käme es inzwischen öfter zu Terminüberschneidungen der Projektwerkstätten und auch einzelner Vereine. Ein weiterer Grund für Frust sei bei vielen der hohe Zeitaufwand der bei den aktiven Personen schnell zur Überbelastung führen könne. Abhilfe solle nun eine Telefonliste mit potentiellen Helfern schaffen. Auch eine Datenbank die Auskunft über verschiedenes Equipment, Materialien und Personen mit handwerklichen und ähnlichen Kenntnissen gebe, solle jetzt erarbeitet werden. 


Man kann schon jetzt erkennen das noch immer sehr viel Potential in Elte steckt, wir müssen einfach dran bleiben und uns durch eventuelle Rückschläge nicht entmutigen lassen “, betonte Peter Ossege. Wältring gab ihm Recht und sagte: „Und wir sollten versuchen unkonventionell zu denken, eine Organisationsstruktur schaffen und die Vereine noch mehr mit einbinden.“


DLZ in Zukunft - 2020 - Wofür steht DLZ, welche Werte sehe ich und verfolge ich?“ hieß es in der dritten und letzten Frage. Hier kamen die verschiedensten Antworten zu Tage: - „Es gibt noch immer eine Schule und auch einen Kindergarten“, - „Ärztliche Versorgung und auch eine Einkaufsmöglichkeit sind gewährleistet“, - „Bau eines Dorfgemeinschaftshauses“, - „ Elte ist ein Energie-Kultur- und Künstlerdorf“, - „kein Konkurenzdenken der Vereine“, und „das Dorf ist immer noch in Bewegung“. Schon kurz nach der Befragung entwickelten sich bereits wieder erste Gedanken und Ideen zur Umsetzung der vielen neuen Ideen, bei denen auch einige gruppenübergreifende Projekte ins Auge gefasst wurden.




Abschließend bedankte sich Frank Wältring im Namen seines Teams bei den Ansprechpartnern für ihr großes Engagement: „Miteinander in Kontakt kommen, dabei aber nicht parteipolitisch zu diskutieren, sondern gemeinsam weiterhin Ideen zu kreieren und Frust in Lust umzuwandeln, das war die Aufgabe die wir uns heute gesetzt haben und das ist uns, denke ich, auch gut gelungen.“

Wer nun Lust bekommen hat bei der Bürgerinitiative mitzumachen kann sich auf der Website www.dorflandzukunft.de über die einzelnen Projektwerkstätten informieren.



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