Donnerstag, 15. Mai 2014

Hans Visse 85. Geburtstag


 
- krk- „Im Moment geht es bei mir Schlag auf Schlag“, freut sich der Elteraner Hans Visse. Denn gerade erst feierte er zusammen mit seiner Frau die Diamantene Hochzeit und schon seht das nächste Jubelfest vor der Tür – sein 85. Geburtstag.
In Rheine erblickte er am 10. Mai 1929 im Haus seiner Eltern Wilhelm und Antonia Visse, das Licht der Welt. Bereits als Kind half er
den Eltern in deren Bäckerei, Wirtschaft und Lebensmittelgeschäft. 1949 machte er dann sein Abitur am Dionysianum, mit dem Wunsch Maschinenbauingenieur zu werden. Doch durch den Schlaganfall seines Vaters wurde nichts daraus und er musste den elterlichen Betrieb übernehmen. Er machte eine Bäckerlehre und legte fünf Jahre später die Meisterprüfung ab. Im gleichen Jahr heiratete er seine Magda. Mit ihr bekam er zwei Kinder, Tochter Marlene (55) und Sohnemann Hans (61).
1958 eröffnete er den ersten Lebensmittel - Selbstbedienungsladen an der Aloysiusstraße in Rheine. Später folgten diesem vier weitere Lebensmittelläden. Als seine Mutter Antonia ihm auch die Gaststätte überschrieb verkaufte er die Läden und übernahm die Leitung der Kneipe. „Dabei wollten wir das eigentlich gar nicht gerne“ erinnert sich der Jubilar.
Doch nicht nur aus Arbeit bestand sein Leben, denn bereits zu diesem Zeitpunkt hatte er eine große Leidenschaft - den Taubensport, in dem er unzählige Preise durch Wettflüge und Züchtung gewann. So überraschte es kaum Jemanden aus dem Bekanntenkreis das Hans Visse im Jahr 1966 Genralvertreter einer holländischen Taubenfuttermittelfirma wurde. Fast gleichzeitig erwarb der Bäckermeister ein großes Grundstück in Elte und bezog das dort stehende Haus mit seiner Familie. Zwei Jahre später wurde angebaut, damit auch seine Mutter nach Elte ziehen konnte. „So hatten wir immer jemanden der auf das Haus und die Kinder aufpassen konnte“, schmunzelt Hans Visse.
1969 erbaute Visse auf seinem Grundstück die erste Brieftaubenzuchtstation in ganz Deutschland, in der bis zu 2500 Tauben lebten. Seinen größten Erfolg hatte er im Jahr 2008 als er die viertschnellste Taube Deutschlands züchtete und gewinnbringend verkaufen konnte. Zwei Jahre später setzte er sich dann aber zur Ruhe und verkaufte all seine Tauben, um wie er sagt „sich ab da nur noch seiner Familie, dem Haus und dem großen Garten zu widmen.“
Am Samstag wird nun im Kreise der Familie gefeiert. Zu den Gratulanten gehören ebenfalls seine beiden Enkelkinder Johannes und Christina. Auch die Münsterländische Volkszeitung gratuliert herzlich.

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