Mittwoch, 11. Juni 2014

"MAneru-Willkommen"


 
-krk- Fast ein Markenzeichen ist der Begriff „Lebendige Steine“ inzwischen in Elte geworden. So auch an diesem Pfingstwochenende. Dr. Reinhold Hemker lud zusammen mit seiner Frau Kerstin Kunstliebhaber, Afrikafreunde und jeden, der sich in beeindruckender Atmosphäre von Steinskulpturen begeistern lassen wollte, zu der Ausstellung „Maneru – Willkommen“, in den heimischen Garten ein. Und die Kunstbegeisterten kamen zu Hauf!


Die Hemkers,
die seit über 30 Jahren Skulpturen aus Simbabwe sammeln und damit zu den ersten Sammlern in Deutschland gehörten, haben inzwischen dafür gesorgt das
junge Nachwuchskünstler wie auch renommierte Bildhauer aus Simbabwe in Deutschland die Möglichkeit haben ihre Exponate zu verkaufen. Aufgrund ihrer Ausdrucksstärke werden eben diese Skulpturen auch „lebendige Steine“ genannt. Ihren Ursprung hat diese Art der Bildhauerei in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Seitdem hat sich diese Kunstrichtung zu höchstem Niveau entwickelt und feiert inzwischen internationale Erfolge. Einstmals als Shonakunst bezeichnet, wird sie heute zeitgenössische Bildhauerei genannt, da längst nicht nur Angehörige der Shona Steinskulpturen herstellen.
Inzwischen ist nicht nur die Kunstrichtung sondern auch die „Hemkers“ bei uns mehr als bekannt bekannt“, sagt eine begeisterte Besucherin aus Greven, und bringt es damit auf den Punkt. Denn obwohl gerade erst ein schweres Gewitter über Elte niederging, schlendern bereits wieder Dutzende von Kunstinteressierte durch den verwunschenen Garten des Ehepaars.

 Schon am Samstag wurden wir förmlich überrannt“, berichtet Kerstin Hemker, während sie gerade wieder ein Exponat verpackt, das von einem Ehepaar aus Emsbüren erworben wurde. 

Es sei einfach unglaublich wie viele Skulpturen bereits verkauft worden seinen. „Ein absolut toller Erfolg“, sagt sie begeistert. Ihr Mann Reinhold hat inzwischen kaum noch Zeit den vielen Besuchern die einzelnen Skulpturen zu erläutern, denn er muss ständig für Nachschub der Exponate sorgen. 


Diese schleppt er aus dem Keller herauf und stellt sie auf die vielen frei gewordenen Plätze, in seinem Garten. Trotz der schweißtreibenden Arbeit freut auch er sich über den großen Anklang der Ausstellung: „Vor drei Jahren hatten wir schon über 3000 Besucher, aus dem gesamten Kreis Steinfurt und auch aus Holland, ich denke das können wir in diesem Jahr noch toppen.“



Mit dem Verkaufserlös der Ausstellung unterstützen die Hemkers die Deutsch-Simbabwische Gesellschaft (DSG), die Martin-Luther Kirchengemeinde in Harare sowie die „Zimbabwe Workcamp Association (ZWA).



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