Dienstag, 30. September 2014

21. Kartoffelfest in Elte


-krk- Besser hätte es das diesjährige Kartoffelfest nicht treffen können: Das warme Spätsommerwetter lockte an diesem Wochenende wieder einmal Tausende von Gästen in das schöne Dörfchen Elte und so
füllte sich, bereits zum Auftakt am frühen Samstagvormittag, der Dorfplatz. Und schon kurz nach der Ansprache von Dr. Angelika Kordfelder folgte ein Ansturm an den Warmhalteplatten, um die speziellen Gerichte von der tollen Knolle zu ergattern.
Besucher, die sich auf einen Streifzug über das Kartoffelfest begaben, wussten oft gar nicht, was sie zuerst probieren sollten: die Gastronomiebetriebe „Zum Hellhügel“ und „Zum Splenterkotten“ hatten sich mit vielfältigen Kartoffelgerichten, wie Brödelkes, Reibeplätzchen und Kartoffelsuppe auf den Ansturm gerüstet. „So viel kann ich gar nicht essen, wie hier angeboten wird, das ist die große Qual der Wahl“, sagte Besucherin Anna Engelbert aus Emsbüren, die kurz zuvor noch die bunte Trachtengruppe des Heimatvereins bestaunt hatte.

Hier ist richtig was los, phänomenal, lange Schlangen, super, der Dorfplatz ist proppenvoll“ kam Hubert Wältring, Vorsitzender des Heimatvereins Elte so richtig ins Schwärmen. Er freute sich über den großen Zuspruch des 21.Kartoffelfestes.
Am Stand der Bäckerei Werning wurde der Teller mit Häppchen ständig geleert. Zum Mitnehmen lagen Dutzende von Kartoffelbroten bereit. Auch im Steinofen am Heimathaus roch es nach frischem Brot. Hier war Gerd Wessels seit 5 Uhr in der Früh damit beschäftigt, Brote zu formen und in den vorgeheizten Ofen zu schieben. Vor der Tür des Backhauses bildete sich eine Warteschlange bis zur Straße. Leider wohl zum letzten Mal denn Wessels hört nach vielen Jahren des Brotebackens nun auf. 
 Aber auch die Freunde deftiger Erbsensuppe kamen auf ihre Kosten. Die Reservistenkameradschaft Elte hatte den Eintopf nach original Bundeswehrrezept gekocht und dieser fand reißenden Absatz. Hochbetrieb herrschte auch beim „Freundeskreis Pater Vincent“. Hier waren es nicht nur die Kartoffeln aus dem „Schwienepott“ sondern auch das spanische Olivenöl aus Familienbetrieb und die selbst gemachten Blumenarrangements die regen Zuspruch fanden. An zahlreichen Ständen gab es ein großes Angebot an Heimtextilien, Dekoartikeln und Imkereiprodukten aber auch handgemachte Mützen, Schals und Schmuck aus recycelten Wollresten und Stoffen konnten bei Elteranerin Maria Bögge erworben werden. Süßes, Saures und Salziges gab es wie in jedem Jahr bei Pascal Leding zu erstehen. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, mit seinem chicken Oldtimer auf den Dorfplatz zu rollen.
Der Garten am Heimathaus quoll am Sonntag fast über vor Besuchern, so groß war der Zuspruch. Hier zeigte der Heimatverein in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Dorf.Land.Zukunft Bilder von den Bauernhöfen in Elte. Diese zog das Interesse sämtlicher Besucher auf sich, waren dort doch historische Bilder mit alten und neuen Gebäuden, jede Menge Luftaufnahmen und einige Familienszenen der Elteraner Bauern zu sehen. „Diese Ausstellung ist einfach toll, ich hab schon einige alte Schulkameraden entdeckt“, sagte Josef Schnellenberg.
Auf der Ziegenwiese des Hofes Thiemann zeigte Peter Schnellenberg Oldtimertrecker und historische landwirtschaftliche Geräte. Das Flanieren auf dem „Hermannsweg“ erwies sich besonders reizvoll für die Besucher, die sich dort an den dicht an dicht aufgestellten Flohmarktständen umschauen konnten.















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