Montag, 15. Dezember 2014

Weihnachtsbaummarkt in Elte



-krk- Man hatte sich ja einiges erwartet vom ersten Weihnachtsbaummarkt auf dem Hof der Gaststätte „Zum Splenterkotten“ in Elte. Doch was sich dort am Samstag abspielte, übertraf die Vorstellung aller Beteiligten. Denn was im letzten Jahr mit dem Verkauf von Weihnachtsbäumen begann, weitete sich in
diesem Jahr zu einem, von Elteranern betriebenen, Markt mit insgesamt 10 Buden aus. 


Schon wenn man den Hof von Familie Wältring betrat verbreitete sich Weihnachtsstimmung. Über hundert Tannen waren aufgestellt worden, auf dem gesamten Hof lagen dekorative Holzspäne und in zwei Becken brannte ein gemütliches Feuer, das zum Verweilen einlud. Das alte Fachwerkhaus trug zu einer weihnachtlichen und gemütlichen Atmosphäre bei. Bereits um kurz vor 10 Uhr tummelten sich unzählige Besucher auf dem Gelände, dabei sollte es erst eine Stunde später losgehen. „Ich will ja schließlich den schönsten Baum ergattern“ sagte Thomas Schnellenberg schmunzelnd. Seinen Baum hat er schon gefunden. Gerade wird die edle Nordmanntanne vom Verkaufsteam eingenetzt und keine zwei Minuten später schleppt Schnellenberg das gute Stück stolz zu seinem Auto.

Oft waren es ganze Familien, Nachbarn oder sogar Freundeskreise, die gemeinsam auf dem Markt unterwegs waren. Warm eingepackt in Winterjacken, Mützen und Handschuhen, stöberten die Besucher an den weihnachtlich beleuchteten Hütten, aus denen ihnen verlockende Düfte in die Nase stiegen, vorbei. 
Der Kindergarten St. Ludgerus war mit einem Waffelstand, an dem gleichzeitig auch kleine Schutzengelanhänger angeboten wurden, vertreten. Doch nicht nur für Naschkatzen war das Richtige im reichhaltigen Angebot. Der „Splenterkotten“ selbst verkaufte Bratwürstchen und heißen Glühwein mit denen die vielen Gäste ihren Hunger und Durst stillen konnten. Holzarbeiten gab es am Stand der Familie Westhoff und bei Alfred Lammerkitten wurden außergewöhnliche Lichter- und Schwibbögen, Krippen und Figuren zu wirklich sehr attraktiven Preisen feilgeboten. Für den liebevoll dekorierten Stand der Elter „Räuberhöhle“ hatten die Eltern der betreuten Kinder bereits wochenlang gebastelt, gestrickt, gehäkelt und gebacken.


 Imker Herbert Bülter verkaufte zusammen mit seiner Frau Bienenhonig, Blütenpollen, Propolis, Gelee Royal und versüßte den Besuchern mit einem guten Schuss Honigmet auch gerne mal den Glühwein. Fair gehandelte Waren gab es am Stand von Dr. Reinhold Hemker. Die Mützen und Armstulpen von Maria Bögge waren ebenso heißbegehrt wie die selbst gestalteten Grußkarten und Geschenkideen von Veronika Fischer. Wer also noch Weihnachtsgeschenke besorgen musste, wurde hier auf alle Fälle fündig.

 
Auch für die Kinder war gesorgt, denn die DLZ Projektwerkstatt „Kindergarten und Schule“, die den Markt mitorganisierte, hatte extra eine Bude aufgestellt an dem die Kids, mit Hilfe einer Drehscheibe, Preise einheimsen konnten. Direkt neben der Hütte stand das Kinderkarussel das natürlich ständig besetzt war. Und Die KÖB lud im Heimathaus zu zwei Vorlesestunden ein.
Die Elteraner, aber auch andere Besucher aus nah und fern waren fasziniert vom ersten Weihnachtsbaummarkt. „Der Markt in diesem Hof strahlt einen ganz besonderen Flair aus. Es herrscht hier eine einzigartige Atmosphäre“, meinte Doris Hartwich, die extra aus Steinfurt angereist war. Freundin Sonja Frost ergänzte: „Weil der Hof einen abgeschlossenen Bereich darstellt ist er richtig heimelig und familiär. Ich kann gemütlich bummeln aber habe dabei meine Kinder die ganze Zeit über im Auge. Das unterscheidet ihn von vielen anderen.“
Auch an die Unterhaltung der Besucher wurde gedacht. Der Elter Kinderchor sorgte mit seinen Liedern für weihnachtliche Atmosphäre. Und als am Abend Heike Wältring mit ihrer Band auftrat war trotz des inzwischen einsetzenden Regens kaum noch ein Eckchen auf dem Platz frei.


Wie viele Besucher kamen? „Wir können das gar nicht genau abschätzen, so viele waren es“, freuten sich Ariane Runde und Veronika Fischer vom DLZ Orgateam. „Ein absolut toller Erfolg für die Elteraner gerade auch deswegen, weil dieser Markt in so kurzer Zeit organisiert wurde“, betonte Runde. Und auch Markus Wältring, Gastwirt des „Splenterkottens“ war begeistert vom Weihnachtsbaumverkauf: „Ein toller Erfolg.“ Nur wenige Tannen seien übrig geblieben. Der Markt müsse nächstes Jahr unbedingt wieder stattfinden.

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