Dienstag, 21. April 2015

Jahreshauptversammlung der KGE


-krk- Eine ausgesprochen harmonische Jahreshauptversammlung erlebten die rund 80 anwesenden Vereinsmitglieder der Karnevalsgesellschaft Elte am Freitagabend in der Gaststätte „Zum Splenterkotten“, bei der der Abschied von Sitzungspräsident Günter Fege und die Neuwahlen im Mittelpunkt standen.
Fege sprach zu Beginn der Generalversammlung
in seinem Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate von einem „gelungenen Vereinsjahr mit vielen Höhepunkten“. Der Sitzungspräsident ließ die zahlreichen Termine der Narren in 2014 Revue passieren und erwähnte die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen in Elte, wie zum Beispiel der 40 Jahrfeier der Sportgemeinschaft, der Neueinweihung des Kindergartens und der Schlüsselübergabe des neuen Gemeindezentrums. „Im vergangenen Jahr haben wir Vorstandsmitglieder an über 17 Veranstaltungen anderer Karnevalsvereine teilgenommen, das ist selbst für uns ein Rekord“, sagte Fege begeistert. Nicht nur Metelen, Greven Sinnigen, Rheine und Wettringen habe man besucht sondern in diesem Jahr erstmals sogar auch die Sitzung des Vereins Mesum Dorf.
Das Urgestein der KGE, lobte nun das farbenfrohe Bühnenbild der diesjährigen Sitzung und dankte vor allem den Bühnenbauern Henny Sprengers, Markus van der Giet und Kathrin Rengers für ihre „hervorragende Arbeit“. Anschließend zeigte sich Fege stark beeindruckt vom Engagement der Tanzgarde. Diese hatte einen Großteil der Kosten für ihre neuen Uniformen durch eine Spendensammlung in Elte selbst bestreiten können. Dem Team der Zeitungsredaktion dankte er für eine weitere „tolle Zeitung“. Dann kam der Sitzungspräsident auf das absolute „Highlight“ der Sitzung zu sprechen – dem weiblichen Dreigestirn! „Das war ein absoluter Kracher, mit dem weiblichen Dreigestirn, Jenny, Yve und Steffi haben wir in Elte wirklich den karnevallistischen Vogel abgeschossen“ freute sich Fege. Begeistert zeigte er sich auch von dem Auftritt von Pascal van der Giet und Lennart Stockmann, dem „Bühnennachswuchs“ der KGE und mit den „Dorfplatzschwänen“ habe man sogar beim ausverkauften Herrenballett den 1.Platz gemacht. Der Wagen, beim Rosenmontagsumzug, sei ein absoluter Hingucker gewesen. „Schade ist nur das der Wagen wegen seines „nichpolitischen Themas“ für die Prämierung des schönsten Wagens nicht in Frage kam“, bedauerte Günter Fege. Abschließend bedankte er sich noch einmal bei allen Helfern und Vorstandsmitgliedern für deren „unermüdliches Engagement in allen Bereichen“.
Nach den Berichten der vergangenen Session und einstimmiger Entlastung des Vorstandes durch die Vereinsmitglieder, stand der Tagesordnungspunkt Wahlen auf dem Programm. Präsident Günter Fege stellte, wie angekündigt, sein Amt zur Verfügung und sagte: „Ich habe mein halbes Leben im Vorstandteam der KGE verbracht, nach 28 Jahren ist es nun an der Zeit die lebendige Karnevalsgesellschaft Elte in jüngere Hände zu legen.“


Jens Könnig der vormals den Posten des 1.Schatzmeisters inne hatte wurde daraufhin zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Horst Rautenstrauch eigentlich 2. Schatzmeister wurde nun zum 1. Kassierer ernannt und Klaus Paradies übernahm dessen Posten als 2. Schatzmeister. Schriftführerin Jennifer Leusmann wurde in ihrem Amt als 2. Schriftführerin und Martina Hillebrand als Betreuerin der Tanzgarde bestätigt. Anja Woltering übernahm den Posten von Yvonne Mersch als Beisitzerin und Leiterin der Zeitungsredaktion, Mersch bleibt aber als Beisitzerin ebenfalls dem Verein als Vorstandsmitglied erhalten. Durch Karin Kühling als Beisitzerin für Öffentlichkeitsarbeit wurde der Vorstand komplettiert und Arnold Overesch löste Günther Ulrich als Kassenprüfer ab.



Als erste Amtshandlung verabschiedete Jens Könnig nun Günter Fege als 1. Vorsitzenden. „Günter, der Verein hat dir viel zu verdanken, viele Gastgesellschaften haben durch dich den Weg nach Elte gefunden, du hast nie den Blick nach vorne verloren und auch wenn wir uns nicht immer einig waren so sind doch nie die Fäuste geflogen“, sagte Könnig schmunzelnd und stellte den Antrag, Fege als Ehrenpräsident zu ernennen. Dieser wurde einstimmig angenommen. Woraufhin bei dem sichtlich gerührten Fege nun doch einige Tränen flossen.


Mit der schnellen und einstimmigen neuen Vorstandswahl bewies die KGE einmal mehr, dass ein frischer und äußerst lockerer Karnevalsverein in den Startlöchern für die kommende sehr frühe Session steht, bei dem eine bemerkenswerte Harmonie zwischen alten und jungen Narren in einer guten Gemeinschaft von Jecken herrscht.



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