Montag, 29. Juni 2015

Stadtteilbeirat Elte 2 Varianten für die Brücke am Mühlenbach


-krk- Über zwei Varianten der zu sanierenden Fußgängerbrücke, am Nonnenpädken, konnte der Stadtteilbeirat Elte bei seiner letzten Sitzung am Donnerstagabend, in der Gaststätte „Eggert“ entscheiden. Eins wird aber nicht verarbeitet: Holz
Eigens dazu stellte
Thomas Roling, Fachbereichsleiter für Straßenbau de Technischen Betriebe Rheine, die Vor- und Nachteile von zwei ausgearbeiteten Brückenvarianten vor: „Die ursprüngliche Brücke wurde 1900 aus Holzpalisaden und Pflastersteinen errichtet. Jedoch hat der Zahn der Zeit inzwischen daran genagt und der Vandalismus hat der Brücke nur den letzten Rest gegeben“, so der Fachbereichsleiter. Die Brücke und das Geländer über dem Mühlenbach sei bereits vor etwa sechs Jahren erneuert worden und könne weiter verwendet werden. Dann kam der Mitarbeiter der TBR auf die beiden unterschiedlichen Varianten zu sprechen:

Variante 1 sei eine geschwungene Brücke aus Betonfertigblockstufen. Die Variante beinhalte zwei bis drei Podeste die aus Pflastersteinen bestünden, ähnlich wie bei der ursprünglichen Brücke. Das Geländer wäre aus verzinktem Stahl und die Palisaden aus Beton. „Diese Variante hat den Vorteil der Längenentwicklung , das bedeutet die ersten Treppenstufen wären weit genug vom Radweg an der Brückenstraße entfernt“, so Roling.

Variante 2 sei eine komplett gerade Brücke mit nur einem Podest. Die Materialien seien ähnlich wie bei Variante 1. Jedoch mit dem Vorteil das man hier eventuell mit Fertigteilen arbeiten könne. Außerdem benötige diese Variante nur drei Streifenfundamente. Die Treppenstufen hätten eine Höhe von 15 Zentimetern. Allerdings würden die Stufen direkt am Radweg, oben an der Brückenstraße, beginnen. Daher benötige diese Bauform unbedingt ein Umlaufgitter, so das Fußgänger und Radfahrer die den Radweg an der Brückenstraße nutzen, nicht die Treppe hinunterfallen könnten.

Der Stadtrat habe die Erneuerungsmaßnahmen inzwischen bewilligt, jedoch musste dafür zuvor das nicht vorhandene Budget gefunden werden. Durch Einsparungen an anderer Stelle stünde dieses nun zur Verfügung. Die Kosten für beide Brückenvarianten lägen bei etwa 40 000 Euro.
Das wir diese Brücke kriegen ist ein mächtiger Kraftakt für die Stadt“, sagte Ratsmitglied Birgitt Overesch. Die Vorsitzende des Stadtteilbeirats Elte, Gertrud Vater, fragte Roling: „Können wir selber Maßnahmen ergreifen um die Brücke kostengünstiger zu machen?“ Worauf ihr dieser antwortete, das es eine ganz normale Ausschreibung geben werde, bei der alle zu erledigen Arbeiten bereits integriert wären.
Nach einer kurzen Diskussion ging es an die Abstimmung der Elteraner. Ohne Gegenstimme entschieden sich alle 16 Anwesenden für die Variante 1, die geschwungene Version. 
 
Vater machte Thomas Roling anschließend noch einmal auf das Eigenengagements der Elteraner aufmerksam: „Elte ist immer bereit sich mit einzubringen wenn es dazu die Möglichkeit gibt. Bitte behalten sie das im Hinterkopf falls die geschwungene Brückenvariante teurer sein sollte.“
Die nächste konstituierende Sitzung des Stadtteilbeirats Elte findet am 19. August um 20 Uhr in der Gaststätte „Zum Hellhügel“ statt. Da sich die Mitglieder Heinz Schrader, Josef Schnellenberg, Heike Mersch, Kirsten Schnellenberg, Theo Upmeyer und Hubert Wältring nicht mehr zur Wahl aufstellen lassen, stehen sie nun nicht mehr als Ansprechpartner des Stadtteilbeirats zur Verfügung.





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