Montag, 20. Juli 2015

Besondere Deko zum Schützenfest


-krk- Sie ist sozusagen das Heinzelmännchen der Ludgerus Schützengilde Elte: Renate Lürwer wirbelte im Hintergrund, damit alle Schützen und ihre Gäste ein schönes Schützenfest erleben konnten. Auch wenn das bedeutet, dass sie arbeiten musste, während die Schützenbrüder sich schon auf das Fest vorbereiteten. „Wenn man das Ergebnis sieht, dann
macht einen das schon stolz und es macht mir ja auch schließlich Spaß“, sagt die Elteranerin. Sie war es die die St. Ludgeruskirche für das Schützenfest so originell dekorierte. Und so erlebten die Schützenbrüder bei ihrem Gottesdienstbesuch eine besondere Überraschung, als sie die Kirche in Elte betraten. Eine mit viel Mühe verbundene aber auch mit viel Kreativität und Liebe zum Detail dekorierte Kirche erwartete sie. Angelehnt an den Königsvogel des Schützenkönigs, einem Pfau mit dem klangvollen Namen „Fred Pavo Christatus von der Holderfarm“, hatte Lürwer in einer bodentiefen Vase einige Maisblätter (die von einem Elter Landwirt zur Verfügung gestellt wurden) arrangiert, zwischen die sie lange Pfauenfedern steckte. Auf dem Altar jedoch befand sich das Highlight der Dekoration – ein Altargesteck das ebenfalls aus Pfauenfedern gefertigt wurde. Das Besondere daran war allerdings die Form des Gestecks. „Wie ein Pfauenrad sollte das aussehen, ich denke das hab ich hingekriegt“, sagt Lürwer lächelnd. Und wirklich die Federn sind, in einer ovalen Schale, wie ein Pfauenrad angeordnet und davor und dahinter ist etwas Lebensbaum zu sehen. 
Doch Lürwer war nicht das einzige Heinzelmännchen in Elte. Die Nachbarn von Silberjubelkönig Helmut Telgen, seiner Frau Bärbel, dem Goldjubelkönig Werner Heping und dessen Frau Gerdi hatten sich ebenfalls mächtig ins Zeug gelegt. Und so waren am Flurweg, Ecke Immenweg Schilder mit der Aufschrift „Königliches und Kaiserliches Reich Elte-Süd“ aufgestellt worden. Vor allem aber das Ortseingangschild „Königreich Elte“ am Flurweg sorgte für regen Publikumsverkehr. „Unglaublich was hier den ganzen Tag los ist“, sagte Sigrid Popp-Drescher, die in unmittelbarer Nähe eine Pferdewiese hat. Doch das war noch nicht alles. An den Häusern und in den Gärten der beiden Jubelkönige funkelten silberne Krepprosen in der Sonne, kleine Fähnchen flatterten im Wind und am „Immenweg“ saßen zwei merkwürdige Kerle im Anzug und mit einem Holzgewehr bewaffnet, auf einer Bank. Darüber eine Zielscheibe und wehende Fahnen. „Bei uns ist immer was los.Wann hat man denn schon gleich zwei Jubelkönige in der Nachbarschaft. Das muss man doch gebührend feiern“, sagte eine der vielen fleißigen Helfer.






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