Montag, 20. Juli 2015

Was für ein ein Schützenfest in Elte!

 
v.l. Bärbel und Helmut Telgen (Silberjubelkönig), Ehendame Linda Holtkämper und Ehrenherr Sven-Oliver Lunkwitz, Sabrina Deupmann und Oliver Glasmeyer (Schützenkönig), Ehrendame Lena Bülter und Ehrenherr Sebastian Bergmann und Gerdi und Werner Hesping (Goldjubelkönig). Im Vordergrund das Kinderkönigspaar Lana Schröder und Mirco Rautenstrauch. Nicht auf dem Bild Silberjubelkaiser Karl-Heinz Büscher und seine Frau Annie.



-krk-. Was war das für ein Schützenfest in Elte! Im ganzen Dorf herrschte Ausnahmezustand, als am Sonntag Oliver Glasmeyer zum Schützenkönig proklamiert wurde. Der Himmel hatte seine Regenzeiten fast genau auf das Schützenfest abgestimmt und die Schützen größtenteils verschont. So erlebten sie am Samstag und Sonntag ein tolles Fest. 
 
Den Start in die Schützenfestsaison hatten sich
die Ludgerus Schützengilde sicherlich anders vorgestellt, denn der zähe Vogel strapazierte, am Samstag, die Nerven von Schützen und Zuschauern. Gleich 14 Anwärter hatte es für den Posten des Schützenkönigs gegeben, Oliver Glasmeyer konnte das stundenlange Schießen dann aber endlich für sich entscheiden. Ihm zu Seite steht Sabrina Deupmann als neue Schützenkönigin.


Antreten zur Königsproklamation hieß es am Sonntag um 15 Uhr. Ulrich Limbrock, 1. Vorsitzender der Ludgerus-Schützen, stellte den zahlreich erschienenen Zuschauern den neuen König vor und zeichnete Frank Holthaus für 10 Jahre Vorstandsarbeit mit dem Hausorden aus. Den erhielt Limbrock übrigens auch, denn er selbst ist bereit 11 Jahre im Vorstand tätig. Einen Orden für 5 Jahre Mitgliedschaft im Spielmannszug erhielten Annika Ewering und Lennart Stockmann und für 10 Jahre Maximilian Overesch und Nicole van der Giet. Auch die Sieger der Vereinsmeisterschaften wurden geehrt.

In den Hofstaat wählte das Königspaar Sven Oliver Lunkwitz und Linda Holtkemper sowie Sebastian Bergmann mit Lena Bülter. Kinderkönigin wurde Lana Schröder, sie wählte Mirco Rautenstrauch zu ihrem König. Der Jubelkönig ist Werner Hesping mit seiner Frau Gerdi, der den Vogel vor 50 Jahren von der Stange schoss. Helmut Telgen mit seiner Frau Bärbel wurde in diesem Jahr Silber-Jubelkönig, denn ihm gelang der Königsschuss vor genau 25 Jahren. Und dann galt es eine neue Seite in der Vereinsgeschichte aufzuschlagen, denn Karl-Heinz Büscher mit seiner Frau Annie wurde Silberjubelkaiser. 


Bei wieder leicht einsetzenden Regen fuhren die Kutschen vor, in die sich die Majestäten, geschützt durch Regenschirme, entspannt zurücklehnen konnten. Die Schützen mussten jetzt dem Wetter trotzen und Durchhaltevermögen zeigen, ging es doch nun an den großen Festumzug. 



Anschließend hielten die Schützen Einzug in das gemütliche Festzelt, wo es für die Vereinsdamen Kaffee und Kuchen geben sollte. Jedoch musste ein sichtlich peinlich berührter 1. Vorsitzender den Damen nun verkünden, das der von ihm bestellte Caterer wohl Geschirr eingedeckt aber nicht für den von ihm bestellten Kaffee und Kuchen gesorgt habe. „Es tut mir wirklich leid, doch im Moment kann ich nichts machen, ich werde das aber noch klären und das wird nie wieder vorkommen“, versprach Limbrock. Tatsächlich gab es bei einigen den Damen lange Gesichter, doch die Entschädigung des Vorsitzenden, in Form von kostenlosem „Flüssigkuchen“ konnte die meisten Frauen wieder gnädig stimmen. Und als die Band in der Pause dann noch „Hätt ich dich heut erwartet hätt ich Kuchen da...“ spielte, konnten dann auch alle Damen wieder lachen.


Um 20 Uhr hieß es zur Polonaise antreten. Da waren dann auch die Frauen, die nicht auf Kaffee und Kuchen verzichten wollten und nach Hause gegangen waren, wieder da. Schön zurecht gemacht mit frischem Make-up, Highheels und kurzen oder langen Kleidern und Röcken. „Insgesamt 202 Schützenpaare laufen in diesem Jahr mit, so viele wie noch nie und die Singels habe ich noch nicht mal mitgezählt“, freute sich Uli Limbrock. Begleitet wurde der Zug von insgesamt drei Spielmannszügen, darunter selbstverständlich auch der Spielmannszug der Ludgerus-Schützengilde Elte. Bei dem folgenden Königsball heizte die Band „Ochtruper Stüwwenköppe“ den Schützen dann, bis in die frühen Morgenstunden ordentlich ein. 
 













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