Mittwoch, 3. Mai 2017

Stadtteilbeirat Elte und die Gefahrenstelle Trampenhegge


-krk- Auf der Stadtteilbeiratssitzung Elte, die in der Gaststätte „Zum Splenterkotten“ stattfand, standen der Besuch von Klimamanager Guido Wermers und vor allem die Gefahrenstelle „Trampenhegge“- „Brückenstraße“ im Mittelpunkt.

Nachdem die
Vorsitzende Gertrud Vater des Stadtteilbeirats Elte alle Anwesenden begrüßt hatte, übergab sie das Wort an Klimamanager Guido Wermers vom Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Rheine. Der Diplom Ingenieur berichtete von der neuen Plattform „Dialog“, die sich an alle Bürger der Stadt Rheine richtet und für die Darstellung von Projekten von Vereinen, Initiativen aber auch einzelnen Personen genutzt werden soll. Aufgeteilt in vier Kategorien stellt sich das Dialogportal folgendermaßen vor: Unter der Rubrik „Dialog“ könne man sich in Kommentarräumen treffen und austauschen und dabei Wünsche, Themen, Ideen, Meinungen und Geschichten äußern. Die Rubrik
Projekt“ enthalte alle Informationen, Ansprechpartner und Meilensteine zu einem Projekt und man könne sich auch hier in Kommentarräumen direkt dazu austauschen. So sei man von der Idee bis zur Umsetzung eines Projekt komplett mit dabei. Neuigkeiten erfahre man unter der Rubrik „Aktuelles“. Dort besteht sogar die Möglichkeit sich zu Veranstaltungen direkt anzumelden. Im Pinnwandtool könne man Angebote einstellen, tauschen, teilen, leihen, verschenken oder sich an Angeboten beteiligen. „Auch der Stadtteilbeirat Elte kann die Plattform nutzen, um Projekte vorzustellen und sich mit anderen darüber austauschen“, sagte Wermers zum Abschluss seines Vortrags.

Der zweite Punkt der Tagesordnung betraf die Gefahrenstelle „Trampenhegge“ - „Brückenstraße“. Aus diesem Grund hatte der Stadtteilbeirat Elte die Anwohner eingeladen und zu der Diskussion dazu gebeten, leider waren nur wenige der Aufforderung gefolgt. „Uns ist es sehr wichtig das wir euch miteinbeziehen und nicht über eure Köpfe hinweg etwas entscheiden womit ihr dann nicht einverstanden seid“, betonte Gertrud Vater. Dann schilderte sie noch einmal genau die Gefahrensituation: „Jeder der aus der Straße Trampenhegge auf die Brückenstraße abbiegt kann auch beim langsamen hineintasten einfach nicht genügend sehen. Und sieht man endlich was steht man schon halb auf der Brückenstraße!“ Schon öfters seien dort Radfahrer oder Passanten angefahren worden. Auch für Autofahrer sei es gefährlich, da sich die Einfahrt hinter dem Ortsausgangsschild befinde und dort schon wieder Gas gegeben werden dürfe.

Uns ist das schon lange bekannt und wir fahren selber schon gar nicht mehr da lang“, sagte Anwohnerin Karin Günther. Viele der Anwohner kritisierten die Hecke die an dieser Stelle steht und einem die Sicht nähme. Die Vorsitzende Gertrud Vater wusste jedoch das die Hecke regelmäßig bis auf das erlaubte Maß gekürzt werde und man somit an dieser Situation nichts ändern könne. Es müsse also eine andere Lösung gefunden werden. „Die Gefahrenstelle muss weg, das ist das Wichtigste, schließlich verläuft an dieser Stelle auch der EmsAuenWeg“, sagte Karin Günther. So einigten sich Anwohner und Stadtteilbeirat erst einmal darauf dass ein entsprechender Antrag bei der Stadt gestellt werden soll, um aus der 70er Zone eine 50er Zone zu machen und Trampenhegge“ jetzt zu einer Einbahnstraße umzufunktionieren.
Nun berichtete Stadtteilbeiratsmitglied Judith Schulte – Walter vom Projekt „Gemeinsam Zukunft gestalten“ des Stadtteilbeirats: „Die Broschüre und das Kochbuch sind jetzt fertig, nun müssen wir nur noch den genauen Ablauf des Aktionstags planen.“ Für das gemeinsame Kochen würden von der Klimaleitstelle Rheine zwei mobile Kocheinheiten zur Verfügung gestellt werden. Hier sei allerdings noch der Transport zu klären. Auch der Bildersuchgang sei fertig.

Bernd Lunkwitz, von der Sportgemeinschaft Elte, konnte verkünden das dem Bau der Boulebahn nun nichts mehr im Wege stehe und das schon in etwa zwei Wochen mit dem Bau begonnen wird, so dass am 2. Juli bereits die Eröffnung gefeiert werden könne.

Das nächste Treffen des Stadtteilbeirats Elte findet am 27. September um 20 Uhr in der Gaststätte „Zum Hellhügel“ statt und wer sich die Dialogplattform der Stadt Rheine genauer anschauen möchte kann dies unter www.rheine.energieland2050-dialog.de tun.


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