Donnerstag, 8. Juni 2017

Schülercoach Markus Runde


-krk- „Mein Angebot richtet sich an alle die einen Veränderungswunsch haben“, sagt Markus Runde, der mit einem neuartigen Beratungsangebot, dem Schüler-Coaching, unglücklichen oder
unzufriedenen Schülern aber auch jungen Erwachsenen wieder Freude am Lernen, an der Schule und am Leben vermitteln möchte.
Seit August 2016 ist Runde zertifizierter SchülerCoach und durch seine Fortbildung zum Thema „Berufsorientierungs-Coaching“ möchte er jetzt noch besser auf die Motivationen, Neigungen und Stärken seiner Klienten bei der Berufsfindung eingehen. Seit Anfang des Jahres hat er nun auch endlich seine eigene Praxis in Hörstel-Riesenbeck.
Als Schülercoach legt der gelernte Heilerziehungspfleger Wert auf die Feststellung, dass Coaching „keine Nachhilfe“ sei, sondern Unterstützung in der Persönlichkeitsentwicklung. Denn wenn junge Menschen nach zahlreichen Misserfolgen, entmutigt, verletzt oder ratlos mit ihren Eltern in die Praxis kämen, zeige sich, dass das Problem in den seltensten Fällen tatsächlich darin besteht, dass der Lernstoff zu kompliziert sei. „Schlechte Leistungen in der Schule sind oft nur ein Symptom“, betont der dreifache Familienvater.
Worin die Probleme eines Kindes oder Jugendlichen begründet liegen, versucht der Elteraner im kostenlosen Erstgespräch herauszufinden. Häufige Gründe für ein Coaching seien zum Beispiel mangelndes Selbstwertgefühl oder Perfektionismus, Prüfungsangst, Mobbing oder andere soziale Probleme. Auch die Trennung der Eltern, schwierige Freundschaften, der Übergang zur weiterführenden Schule oder die bevorstehende Berufswahl könnten Schülern schwer zusetzen.
Jedes meiner Coachings beginnt mit dem sorgfältigen und behutsamen Aufbau einer guten Beziehung zum Schüler. Nur wenn die Chemie stimmt entsteht Vertrauen und man kann gemeinsam das gewünschte Ziel erarbeiten“, weiß Runde. Beim Schüler-Coaching handele es sich um individuellen, persönlichen Beistand, in dem vor allem die Stärken des betreffenden Schülers herausgefunden würden. „Viele wissen gar nicht, was sie gut können“, ist Markus Runde Erfahrung, deshalb liegt der Schwerpunkt seiner Bemühungen im Bewusstmachen von Stärken und Fortschritten.
Manchmal empfiehlt er seinen Schülern, ein Glückstagebuch zu führen und selbst kleinste Schritte zu notieren. „Wenn ein Schüler, der sich vorher so gut wie nie im Unterricht gemeldet hat, jetzt traut aufzuzeigen und sich mündlich am Unterricht beteiligt, ist es wichtig dieses auch so wahrzunehmen“, berichtet der 43-Jährige.
Für jedes Coaching biete er ein psychologisches Testverfahren (diagnostischen PSI-Test) an, durch den die Ursache für die Lern- und Leistungsstörung sichtbar werde. Dadurch könne dem Schüler anschaulich dargestellt werden, warum es im Moment bei ihm „nicht rund“ läuft. Daraus entwickele sich dann der individuelle Fahrplan für den darauffolgenden Coachingprozess. „Der PSI-Test wird übrigens nicht nur bei Lernstörungen verwendet. Er kann auch bei Bewerbungssituationen durchgeführt werden, damit Unternehmen, die großen Wert auf die Persönlichkeit ihrer Bewerber legen, sich ein Bild machen können wie der Bewerber aufgestellt ist und wie er zum Beispiel mit Misserfolg umgeht“, erklärt der auch als freiberufliche Mitarbeiter im Lehrteam des LandesSportBundes NRW arbeitende Markus Runde.
Auch in der Berufsorientierung stelle er eine ähnliche Methode zur Verfügung, um die Motivationen, Neigungen und Stärken des Teenagers zu beleuchten. So fände dieser heraus, welcher berufliche Weg für ihn in Frage komme und welche Möglichkeiten sich daraus für ihn ergäben.
So unterschiedlich wie die Menschen selbst sind auch ihre Wünsche und Ziele. Erfolg zu haben, bedeutet für jeden von uns etwas anderes. Für den einen heißt es, sich vor großen Herausforderungen oder Prüfungen beruhigen zu können, damit er seine Leistung auch abrufen kann. Für den anderen kann es bedeuten, endlich für die eigenen Ziele einzustehen und selbstbewusst den eigenen Weg zu gehen“, erklärt Runde.
Markus Runde selbst hat auch Pläne für die Zukunft: „ Ich möchte mich gerne weiter im Münsterland etablieren, um möglichst vielen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, mit meinem Coaching zu helfen.“



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