Montag, 9. Oktober 2017

Der Besondere Film an einem Besonderen Ort

 
-krk- Das gab es noch nie: In einer Kulisse, zwischen Zapfsäulen und Dorfladen, können Besucher der Tankstelle Homann, beim Open-Air-Kino, am Samstag 14.Oktober, ab 20.30 Uhr, Hollywoodflair erleben. Gezeigt wird
der Film „Die Drei von der Tankstelle“, mit Heinz Rühmann, Kurt Karlweis und Willy Fritsch, der ein absoluter Filmklassiker und der erfolgreichste UFA-Film der frühen Dreißigerjahre ist.

Was könnte als Veranstaltungsort besser zu diesem Film passen als eine Tankstelle?“, fragt Gabi Scheipermeier und ist total glücklich das Isabel und Fridolin Pludra (die Eigentümer der Tankstelle) sofort mit der Idee für ein Open-Air-Kino einverstanden waren. Scheipermeier gehört zu der Projektwerkstatt „Jung und Alt“ der Bürgerinitiative Dorf.Land.Zukunft. (DLZ) der es jetzt schon zum 7. Mal gelungen ist einen „Besonderen Film an einem Besonderen Ort“ zu zeigen.

2013 gab es erstmalig ein Open-Air-Kino mit dem Film „Calerdar Girls“ auf der Wiese neben der Kirche. Nach dem großen Anklang des Kinoabends kam die Projektgruppe schnell überein diese Aktion baldigst zu wiederholen und so folgte schon im Februar 2014 ein „Scheunenkino“, auf dem Hof von Helmut Schulte-Walter, mit dem Klassiker „Die Feuerzangenbowle“. Im Dezember des selben Jahres gab es dann den Film „Wie im Himmel“ in der St. Ludgeruskirche und im Jahr 2015 wurde im Feuerwehr-Gerätehaus „Honig im Kopf aufgeführt. Im letzten Jahr lief dann noch einmal in der Ludgeruskirche die französische Komödie Monsieur Claude und seine Töchter“.

Die Idee den Filmklassiker bei Homann zu zeigen stammt übrigens von Frank Breulmann, der viele Jahre bei der Tankstelle beschäftigt war, und der die Gruppe „Jung und Alt“ auf diesen, für eine Filmvorführung doch sehr ungewöhnlichen, Ort aufmerksam machte. „Inzwischen sind alle Plakate aufgehängt und sämtliche Flyer an die einzelnen Haushalte verteilt worden“, erklärt Gabi Scheipermeier. Jetzt könne es von ihr aus auch gerne los gehen.

Auf die Frage ob die Gäste noch etwas mitbringen müssen antwortet Scheipermeier lachend: Oh ja, gute Laune! Und warme Decken und Kissen wären sicherlich auch nicht schlecht, denn wir wissen nicht ob das Wetter so mitspielt wie wir es gerne hätten.“ Für das leibliche Wohl sei selbstverständlich auch gesorgt. „Mit etwas Glühwein und Heißwürstchen kann uns gar nicht kalt werden und für die die sowieso immer Hitze haben, gibt es Bier und sogar eine Weinverkostung“, erklärt die Elteranerin stolz.


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