Freitag, 6. Oktober 2017

Vorstandsfeier der KG Elte


-krk- Eine Kanutour auf der Ems eröffnet ganz neue Blickwinkel. Es gilt neue Abenteuer zu erleben und die Landschaft zu genießen. Denn die Ems hat viele Gesichter. Lebensraum für Tiere und Pflanzen und – nicht zu vergessen – Naherholungsgebiet. Die meisten
Menschen betrachten den Fluss nur vom Ufer aus. Aber mittendrin sein, statt nur stiller Beobachter am Rand hat auch so seine Vorzüge. Das entdeckten nun die Vorstandsmitglieder der Karnevalsgesellschaft Elte, bei ihrem Vorstandsfest.
Kassierer Horst Rautenstrauch hatte diesen schönen Tag für die Vorstandmitglieder genauestens geplant und so ließ er sich bereits im Vorfeld genau erklären, was es bei solch einer Tour auf der Ems alles so zu beachten gilt und welches Kanu sich dafür am besten eignet. So sei es zum Beispiel ganz wichtig das im Kanu gepaddelt und nicht gerudert werde. „Paddeln ist besser als Rudern. Beim Paddeln schaut man nämlich nach vorne. Da sieht man, wenn in ein paar Metern ein Rastplatz kommt. Beim Rudern schaut man nach hinten. Da sieht man die Wirtschaft erst, wenn man schon dran vorbei ist“, erklärt Rautenstrauch verschmitzt die Vorzüge dieser Antriebstechnik.

Passend um 11.11 Uhr traf sich die komplette Gruppe an der „Bockholter Emsfähre“ und lauschte den Erklärungen von Horst Rautenstrauch. Zu Anfang waren die Vorstandsmädels noch nicht ganz von
der Sicherheit des Bootes überzeugt und zauderten etwas. „Da geh ich nicht rein, das wackelt viel zu doll“, sagte Steffie und auch Kathie pflichtete ihr bei: „Ich auch nicht“. Doch nach der Einweisung durch den Kassierer fasste die Gruppe Zutrauen in den auf den ersten Blick etwas wackligen Kanadier. Den Einstieg schafften aber alle unbeschadet und so ging es dann auch endlich los.

Die Strömung erwies sich aufgrund des hohen Wasserstandes als deutlich stärker, als von außen gedacht. Und so wurde auch ohne kontinuierlichen Einsatz des Paddels schon bald das erste Etappenziel die „Hohe Heide“ erreicht. Eine Wasserschlacht viel allerdings aus, dafür war inzwischen nicht nur das Wasser zu kühl. Trotzdem ließen sich die Karnevalisten den heißen Kaffee und den selbstgebackenen Kuchen von Heike van der Giet und Anja Woltering so richtig schmecken.



Dann ging es auch schon weiter. Damit man dann aber doch nicht ganz so schnell am Ziel ankam, ließ sich das Trüppchen, in der Mitte der Ems, da wo es am sichersten ist, stromabwärts treiben und widmete sich währenddessen auch gerne dem ein oder anderem Kaltgetränk. Und auch Horst Rautenstrauch hatte genügend Muße die Fahrt zu genießen und den Blick über die Ufer der Ems schweifen zu lassen. „Man lernt die Ems nochmal ganz neu kennen“, gab er überrascht zu. Zwischendurch brauchte es indes ein paar nachdrückliche Paddelschläge, um das Kanu in sicherer Entfernung vom Ufer zu halten, denn das Ufergehölz kam doch hin und wieder etwas zu nah. 
Nachdem die Vorstandmitglieder in Gellendorf die Soldatenbrücke passiert hatten, war es nicht mehr weit bis zum Ziel. Und tatsächlich nur wenige Paddelstöße später sahen sie bereits den Anleger des „Paddelclubs Emsstern Rheine“ wo schon weitere Vorstandsmitglieder standen um die Kanuten zu begrüßen. Markus van der Giet ließ es sich natürlich nicht nehmen sich, in schöner Titanic-Manier mit ausgebreiteten Armen, hinzustellen und den Wartenden ein dreifach kräftiges „Elte -Helau“ entgegen zu rufen. „Markus, setzt dich wieder hin oder wir kentern gleich“ zischte Steffie und hielt sich schnell am Rand des Kanus fest. Doch alles ging gut und gemeinsam zog man dann das Kanu aufs Trockene. Nass wurde somit also niemand und beim gemeinsamen Grillen, das sich bis in die späten Abendstunden erstreckte, fiel das Fazit der Gruppe eindeutig aus: Diese Tour würden sie gerne noch einmal machen. 


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