Sonntag, 15. Juli 2018

Heinrichseiche wird 25



-krk- Wissen Sie noch, was Sie am 2. Mai 1993 gemacht haben? Heinz Pöpping muss bei dieser Frage nicht lange überlegen. Denn zum einen ist das sein Geburtstag und zum anderen wurde da
die Heinrichseiche am „Nonnenpädken“ in Elte gepflanzt.
25 Jahre ist das nun her und einige der Beteiligten leben inzwischen schon nicht mehr“, machte Pöpping bei der Jubiläumsfeier die rund 20 anwesenden Heinze und Heinrichs auf diese traurige Tatsache aufmerksam. Doch er freue sich dass es so viele der Heinrichs zur Jubiläumsfeier geschafft hätten. 
 
Auf die Idee eine Heinrichseiche zu pflanzen sei man ehedem beim Schützenfest der Ludgerusschützengilde gekommen. Hörsting, Homann, Kamphues, Lau, Lohaus, Pappert, Pöpping, Schrader, Sendker und Veltmann waren die Taufpaten - natürlich hörten alle auf den Vornamen Heinrich. Damals dabei war auch Heinrich Menker. Letzterer war seinerzeit Pfarrer im Dorf und gab der „Heichrichseiche“ seinen Segen, eine Urkunde und den lateinischen Zusatz „quercus henricus“.

In den Folgejahren kümmerte sich Heinz Pöpping liebevoll um den immer größer werdenden Baum. Er sammelte den dort liegenden Müll auf, schaute immer wieder nach dem Rechten und übernahm die Pflege der dort errichteten Heinrichsbank.

Auch in diesem Jahr ist es Pöpping gelungen einen Pastor für das Jubiläum der Eiche zu gewinnen. Pastor Heinrich Tietmeyer freute sich nicht nur über die herzliche Einladung sondern auch über das stetige Wachsen des Baumes: „ Das macht der liebe Gott schon gut, in 25 Jahren hat sich ja richtig was getan.“ Auch die weiteren Gäste, darunter zum Beispiel Rechtsdezernent Dr. Heinz Janning, das Metropoli Filmteam, der 1. Vorsitzende des Heimatvereis Elte, Albert Wieskötter und Kiepenkerl Heinz Hesping, der auch gleich seinen Nachfolger Heinrich Wieskötter im Gepäck hatte, bestaunten den üppigen Wuchs des Baumes, der in Elte inzwischen einfach zum Dorfleben dazu gehört. Für die musikalische Unterhaltung zum silbernen Jubiläum sorgte der „Altherrenspielmannszug Elte“ der so richtig zünftig aufspielte.
Dann stellte Pöpping den Anwesenden „Heiko“ vor. Ein Koffer in dem er das spezielle Werkzeug für das Vermessen der Heinrichseiche aufbewahrt. Nachdem der Baum schon einige Tage zuvor, dank der ortsansässigen Firma Fendesack, in der Höhe vermessen werden konnte, musste nun nur noch der Durchmesser und der Umfang ermittelt werden. Die Höhe die vor fünf Jahren zum letzten Mal fachmännisch gemessen werden konnte betrug damals 14,50 Meter. Inzwischen ist der Baum ganze 2,44 Meter auf insgesamt 16,94 Meter gewachsen. Der Umfang betrug damals 1,15 Meter und liegt jetzt bei 1,38 Meter und der Durchmesser hat sich von 37,8 auf 45,6 Zentimeter erhöht. „Ich glaub da hab ich an Umfang mehr zugenommen“, sagte einer der Heinrichs lachend.

Nachdem unter der Eiche auf das Wohl der Heinriche und des Baumes angestoßen wurde, feierten die Teilnehmer ihren (wegen des bevorstehendem Schützenfestes vorverlegten) Namenstag und das 25. Jubiläum ausgiebig mit Umtrunk und Grillen in „Pöppings-Speicher.

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