Dienstag, 11. Juni 2019

Pfingstkirmes in Elte

-krk-. Der Duftmix aus gebrannten Mandeln, frischem Popcorn und Bratwürsten und nicht zuletzt das vergnügte Quietschen der Kinder ist wohl das Erste, was einem in den Sinn kommt, denkt man an eine Kirmes. Und so nutzten viele Rheinenser gerne das Pfingstwochenende, um mit
dem Fahrrad einen Abstecher zur gemütlichen Kirmes in Elte zu unternehmen. Sowohl am Samstag drehten sich dort bei Regen und Sturm und auch Sonntag bei strahlendem Sonnenschein die Karussells.

Die Elter Kirmes hat seit Jahren eine besondere Atmosphäre. Kleine Fahrgeschäfte, Schießbuden und Entenangeln sorgen für Unterhaltung und Spaß. Wer es etwas ruhiger mochte, der konnte mit einem leckeren Lebkuchenherz um den Hals und dem Liebsten an der Hand gemütlich über den Dorfplatz spazieren und sich an dem bunten Treiben erfreuen. Und so war es dann auch kein Wunder dass rund 80 Prozent der Besucher Familien mit kleinen Kinder waren. Besucher wie zum Beispiel Ruth Janiszewski, die mit ihrer kleinen Tochter, dem Sohnemann und ihrem Mann entspannt über den Elter Dorfplatz schlenderte und das überschaubare und gemütliche Flair genoss. „Hier kann kein Kind im Gedränge verloren gehen“, sagte die junge Mutter begeistert. Allerdings übte sie auch ein wenig Kritik: „die Kirmes ist wirklich was für die ganz Kleinen aber für Jugendliche ist hier leider überhaupt nichts zu finden.“ Attraktionen wie ein Riesenrad erwarte man ja gar nicht in Elte aber einen Musikexpress oder zumindest so wie früher einen Autoscooter das wäre doch sehr wünschenswert.
Damit dieser Wunsch auch in Erfüllung geht, müssten die neuen Schausteller mit den Einnahmen der Kimes schon sehr zufrieden sein“, wusste ein Insider zu berichten. Ob dem so ist, konnte eine Angestellte der Firma Hortz, die mit ihrer Kinderschleife „Mickeys große Fahrt“ zum ersten Mal mit dabei waren, am Sonntagnachmittag noch nicht genau sagen: „Der Samstag war auf Grund des schlechten Wetter eher mies, aber man sagte mir dass es in Elte meist so ab 16 Uhr erst so richtig los geht.“
Und tatsächlich sollte sie Recht behalten. Kurz nach 16 Uhr stieg der Besucherstrom stetig an. Nicht nur, dass sich die Karussells pausenlos drehten, auch beim Entenangeln wurde fleißig nach Preisen gefischt, an der Wurfbude flogen permanent die Pfeile, die Imbissstände waren gut besucht und der Zapfhahn an der Bierbude stand nicht mehr still.
Außer dem bunten Attraktionsangebot mit Fahrgeschäft und Karussell, rundeten die vielen Getränke-, Süßigkeiten- und Imbissstände das Gesamtbild ab. So ließ sich das Pfingstwochenende auf der Elter Kirmes mit Familie, Freunden und Bekannten in toller Atmosphäre bestens genießen.










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