Dienstag, 24. September 2019

Positive Nachrichten im Stadtteilbeirat Elte

  -krk- Auf der Sitzung des Stadtteilbeirats Elte, die in der Gaststätte „Zum Splenterkotten“ stattfand, standen vor allem zwei für Elte sehr wichtige Themen im Vordergrund - die Möglichkeit die Grundschule in Elte wieder
einzügig werden zu lassen und die Änderung des Bebauungsplans des ehemaligen Sonderbaugebiets an der „Kolon-Eggert-Straße“.

Nachdem die Vorsitzende des Stadtteilbeirats, Gertrud Vater alle Anwesenden begrüßt hatte, kam sie auf das Thema, dass wohl nicht nur vielen Elteraner unter den Nägeln brennt, zu sprechen – die Grundschule. Die Johannesschule Mesum/Elte wird bislang am Teilstandort Elte mit dem pädagogischen Konzept des jahrgangsübergreifenden Unterrichts geführt. Die Geburtenzahlen zeigen auf, dass in den kommenden Jahren ein jahrgangsbezogener Unterricht möglich ist. Denn in den letzten sechs Jahren seien pro Jahr ausreichend Kinder geboren worden, die einem Jahrgang zugeordnet werden könnten. Sofern das Interesse am Standort bestünde könne auch eine entsprechende Betreuungsgruppe (OGS oder zusätzliche Betreuung) am Teilstandort installiert werden.
Laut dieses Beschlusses könnte also, wenn für das kommende Schuljahr mindestens 16 Kinder am Teilstandort Elte angemeldet werden, die Rückkehr zum jahrgangsbezogenen Unterricht zum Schuljahr 2020/2021 auch umgesetzt werden.

Dieser Beschluss kam überraschend, ist aber eine wirklich positive Entwicklung!“, sagte Stadtteilbeiratsmitglied Judith Schulte Walter begeistert. Nun müsse man dafür sorgen dass auch genügend Eltern ihre Kinder wieder in Elte anmelden. Die Möglichkeit einer Offenen Ganztagsschule (OGS) die bereits ab fünf angemeldeten Kindern in der gesamten Schule möglich sei, schaffe noch einen weiteren Pluspunkt für die Elter Grundschule.
Sarah Wild, ebenfalls Mitglied des Stadtteilbeirats pflichtete Schulte Walter bei und sagte: „Wir müssen für unsere Schule bei allen Eltern werben, auch über Elte hinaus!“ Zusammen mit weiteren betroffenen Eltrern möchte sie Appelle setzen und sich für die kleine Schule, mit einer überschaubaren Klasse (max. 29 Kinder) stark machen, um zu zeigen dass der Beschluss des Rates der Stadt sehr willkommen ist. „Wir müssen zeigen das wir für eine einzügige Klasse kämpfen, aktiv werden und somit auch die Infrastruktur unseres Dorfes stärken!“

Ratsmitglied Birgitt Overesch sprach sich ebenfalls für die Rückkehr zum jahrgangsbezogen Unterricht aus: „Das Thema wurde im Rat heftig diskutiert, nun erwartet die Politik auch Ergebnisse.“ Jetzt seien vor allem auch die Eltern gefragt den Beschluss zu unterstützen, indem sie ihre Kinder wieder in Elte anmelden. Denn sollten nicht genügend Anmeldungen erfolgen käme so eine Chance wohl nicht wieder. „Ich gehe aber davon aus das wir dass schaffen!“, sagte Overesch überzeugt.
Gleich darauf hatte Birgitt Overesch noch eine weitere positive Nachricht im Gepäck – die Änderung des Bauplans für das Sonderbaugebiets an der „Kolon-Eggert.Straße/Laugärten“. Nach über neun Jahren wurde das Sonderbaugebiet nun endlich in ein Allgemeines Baugebiet umgewandelt und es können dort insgesamt 12 Grundstücke zum Verkauf angeboten werden. Die Häuser die dort entstehen sollen dem dörflichen Charakter entsprechen. „Es ist wichtig für Elte wieder Bauland geschaffen zu haben“ erklärte das Ratsmitglied. Auch gäbe es schon erste Interessenten. Diese für Elte so wichtige Änderung stieß auf begeisterte Zustimmung der Stadtteilbeiratsmitglieder und des Publikums.
Im Anschluss stand der Punkt Projektmittel auf der Tagesordnung. Gertrud Vater berichtete dass 250 Euro schon für die Spielplatzhäuschen beantragt und bewilligt wurden. Davon seien bereits Dachschindeln für die Häuschen angeschafft worden und es sollen noch Sandspielzeuge angeschafft werden. Weitere Gelder könnten aber noch beantragt werden. Ralf Rüther, der auch schon die Spielplatzhäuschen angeschafft und aufgebaut hat, machte den Vorschlag den Schulgarten aufzuwerten und die Umrandung gleich ganz neu anzulegen. Dieses würde aber etwa 800 bis 1000 Euro kosten. Da keine weiteren Vorschläge aus der Runde kamen, stimmten die Mitglieder des Stadtteilbeirats einstimmig für die Beantragung weiterer Projektmittel.

Zum Ende der Sitzung forderte Gertrud Vater alle Anwesenden noch einmal dazu auf, Werbung für die Elter Grundschule zu machen: „redet im Bekanntenkreis darüber, vielleicht findet sich ja noch das ein oder andere Kind dass in Elte angemeldet werden kann!“


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