Dienstag, 17. Dezember 2019

Trotz Regen toller Weihnachtsbaummarkt in Elte

-krk- Der Regenschirm und eine wasserdichte Jacke waren am Samstag und Sonntag Grundvoraussetzung für einen Besuch des 7. Weihnachtsbaummarktes der Bürgerinitiative Dorf.Land.Zukunft. (DLZ), der auf dem
Hof der Gaststätte „Zum Splenterkotten“ in Elte stattfand.

Genau wie vorhergesagt war das Wetter am Samstag. Schien am Morgen noch die Sonne, fing es am Mittag an zu tröpfeln und zum frühen Abend hin war dann leider fast immer Dauerregen angesagt. Die Unentwegten, die trotzdem gekommen waren, nutzten jeden überdachten Platz, um Glühwein und mehr zu genießen. „Wir lassen uns das doch nicht durch Regen vermiesen“, sagte eine Besucherin.

Die Kükengarde der KG Elte eröffnete am Samstagnachmittag das Bühnenprogramm und der Platz füllte sich jetzt zunehmend. Genauso wie bei den Auftritten der Räuberhöhle, des Gesangsduos Bibiana Overesch und Nadja Konert und der Emsauenbläser. An den insgesamt 14 Buden und Ständen ging es zwar überwiegend ruhig zu, doch die Händler machten dennoch gute Umsätze. Auch Susanne Wältring, die sich um den Verkauf der Weihnachtsbäume kümmerte, konnte nicht klagen. „In diesem Jahr sind besonders die großen Bäume gefragt“, verriet sie. Und so war es auch kein Wunder dass diese schon am Nachmittag ausverkauft waren.

Als der Regen gegen Abend zunahm, sagten die Zwillinge Isabel und Kathrin: „Das Wetter wird schlechter, aber unsere Laune umso besser.“ Die Schwestern waren einer der Beschicker in den einheitlichen Holzhütten, die von den Organisatoren des Marktes selbst gebaut wurden, und verkauften für das Zeltlager der SG Elte verschiedene Holzarbeiten und Nistkästen für Vögel und Fledermäuse.
Gut gelaunt waren auch die engagierten Mütter vom St. Ludgerus Kindergarten die regelrecht belagert wurden. Sie sorgten mit Dosenwerfen für viel Begeisterung bei den Kindern, die gar nicht genug davon bekommen konnten. Generell war das Angebot sehr vielfältig: Floristik, Holz- und Handarbeiten, Honig, Kerzen und spanisches Olivenöl lockten ebenso wie Speis und Trank.

Unter der Glühweinhütte war es trocken und fast den ganzen Tag über voll. Hier standen auch Claudia Macke und ihre Freundinnen. Die fünf Frauen waren extra aus Cloppenburg nach Elte angereist. „Wir besuchen jedes Jahr einen Weihnachtsmarkt, waren schon in Ibbenbüren, Münster und Osnabrück, und dieses Jahr eben in Elte“, erzählte Macke. „Von dem schlechten Wetter lassen wir uns nicht abhalten. Das, was wir schon gesehen haben, ist sehr ansprechend, dieser kleine Markt versprüht fast mehr Weihnachtsflair als einer der Großen.“ Ihre Freundin Petra Thöne fügte noch hinzu: „Hier kann man sich an den Verkaufsständen intensiv und in Ruhe beraten lassen, so eine Möglichkeit gibt es auf den Märkten in Osnabrück oder Münster nicht. Gegen Regen und Kälte gab es zum Auftakt natürlich erstmal einen Glühwein. Anschließend wollten sie dem Café der Landfrauen und der kfd einen Besuch abstatten und den dortigen Büchereiflohmarkt aufsuchen.

Der Sonntag startete mit strahlendem Sonnenschein, so das der Markt bereits am Mittag gut besucht war. Das tolle Bühnenprogramm, das von den Hip-Hoppern der SG Elte und des TV Jahn, Frieda Ossege, der Schulbetreung der Johannesschule Mesum/Elte, dem Schülerchor der 3. und 4. Klasse und der Blockflötengruppe, den Keyboardspielern und den Trompetern des Musik- Kolleg gestaltet wurde, sorgte für noch viel mehr Andrang. Auch der nun wieder einsetzende Regen tat der Stimmung dabei keinen Abbruch.

Die Leute die kommen, kaufen auch alle etwas“, freute sich Alfred Lammerskitten, der kaum noch Lichterbögen und Holzfiguren in seinem Stand aufzuweisen hatte. Auch Neu-Elteraner Stefan Heit konnte mit seinen Holzarbeiten begeistern: „Die Kundschaft hier ist total nett, man kommt gleich ins Gespräch und wenn man nebenbei noch was verkaufen kann ist dass doch super.“ Vor dem Stand der Räuberhöhle ging es wie immer hoch her. Mit ihren Kartoffelspiralen trafen sie nicht nur den Geschmack der Kinder sondern auch den der Erwachsenen. Peter Ossege, der das Bühnenprogramm moderierte und selbst Liebhaber dieser Leckerei ist, sagte lachend: „Ich habe für meine Kids und mich schon eine Kartoffelspiralen- Flatrate eingerichtet, das ist einfacher, sonst fragt alle fünf Minuten eines der Kinder nach Geld.“

Als es dunkel geworden war, zeigte sich das kleine Budendorf von seiner schönsten Seite und
entfaltete seine wahre Weihnachts Idylle. „Stehende Feuer“ sorgten für die entsprechende Wärme und die vielen leuchtenden Lichterketten sorgten für eine wunderschöne Weihnachts- Atmosphäre.










































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