Dienstag, 25. Februar 2020

8. Männerballett -Turnier der KG Elte

-krk- Wenn die Lampen im großen Festzelt wackeln und zeitgleich Karawanen geschminkter Männer und deren Fans etlichen Bussen entsteigen, ist es wieder soweit – das
8. Männerballett- Tanzturnier der KG Elte steht an.
Die zahlreichen Besucher sorgten dafür, dass am Freitagabend um kurz vor 19 Uhr am Einlass fast nichts mehr ging und sich eine Schlage bildete. Kein Wunder also dass das Publikum im rappelvollem Zelt schon von Anfang an komplett aus dem Häuschen war und die tollen Darbietungen aus Tanz, Artistik, Spaß und Klamauk, mit Klatschen, Jubel und „Oh, wie ist das schön“ - Gesängen belohnte.
Keine leichte Aufgabe hatte hingegen die Fachjury: Vier Männerballett-Teams aus dem Umfeld hatten sich intensiv auf das Turnier vorbereitet – und präsentierten sich nun in Bestform.
Ob die „Mädels“ im Saal Männer sehen wollten, dass musste das Moderatorenteam Markus van der Giet und Christina Osterhues, die locker-flockig und fachkundig durchs Programm führten – gar nicht lange fragen. Denn das Publikum scharrte regelrecht vor Aufregung mit den Hufen und sang lauthals bekannte Faschingsschlager, denn textsicher sind die Elter Karnevalisten ja.
Den Eisbrecher machte dann auch gleich einer der Favoriten - die „Dorfplatzschwäne“. 
Passend zum diesjährigen Motto „Zauberhaftes Elte“ brachten die jungen Männer eine großartige Harry-Potter-Performance auf die Bühne. Die von „Dodo“ Exeler auf die Beine gestellte Choreografie ließ nicht nur die Potter-Fans vor Ehrfurcht auf die Knie sinken. Denn in der gut sechsminütigen Aufführung kam einfach so ziemlich alles vor: Harrys Aufnahme in der Zauberschule Hogwarts, seine erste Besen-Flugstunde und natürlich einen Turnierkampf mit seinem Quidditch-Gegenspieler Draco Lucius Malfoy. 
Atemlos standen die Männer anschließend auf der Bühne und das ganze Festzelt tobte. Die Zuschauer waren völlig außer Rand und Band. Und die Jubelrufe der Besucher gingen in ihrer Lautstärke bis an die Schmerzgrenze. Klar, das musste der Publikumsliebling werden.
Nun waren die Offlumer Tanzgötter an der Reihe. Diese hatten sich das Thema „Baywatch“ erkoren. Mit David Hasselhoffs „Looking For Freedom“ verwandelten sie die Bühne in einen Strand und surften einige Runden durch das Festzelt. Jede Menge nackte Haut, stachlige, unrasierte und rasierte Beine, kleine und große Kullerbäuche brachten das Publikum regelrecht zum Toben. 
Ohne Zugabe kamen die Tanzgötter natürlich nicht von der Bühne.
Die „Taktlosen“, die den nächsten Auftritt bestritten und als Fluglotsen und Top Gun Piloten das Zelt betraten machten ihrem Namen alle Ehre. Sie überzeugten wieder einmal mit ihrer ausgefeilten (auf ältere Herren zugeschnittenen) Performance und überraschten mit einem Kostümwechsel der sie plötzlich als Crew des Raumschiffs Surprise dastehen ließ. Auch hier war das Publikum – das selbstverständlich nicht nur aus Frauen bestand – bester Laune.

Jetzt waren die Titelverteidiger – die Schlossgeister aus Münster dran. 
Zum Thema „Tatort Münster“ bekam das Publikum auch hier ein super Spektakel geboten. Der Auftritt war gespickt mit einer ganzen Reihe an Sportakrobatik-Elementen — die Tänzer bauten nicht nur menschliche Pyramiden, sondern präsentierten auch schöne Hebefiguren. Kostüme, die klasse Musikumsetzung und die ausgefeilte Choreografie konnten ebenfalls überzeugen. Die Menge johlte ausgelassen und forderte auch hier lauthals nach einer Zugabe.

Wer am Ende den Siegerpokal mitnimmt, ist am Samstagabend eigentlich Nebensache. Trotzdem ist der Ehrgeiz groß, und schließlich holten die „Dorfplatzschwäne“ den „Pott“. Auf der Bühne fielen sich die Männer zur Preisverleihung in die Arme, klatschten, fielen auf die Knie oder lachten aus vollem Halse.

Eine Jubelwelle nach der anderen, natürlich gepaart mit den durchdringenden Tönen von Pfiffen. 
Gekreische und Applaus brandete dann den Siegern und Platzierten auf der Bühne entgegen. Denn auch das Publikum war restlos begeistert. Das Ende eines Wettbewerbs, der seines Gleichen sucht. 























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