Dienstag, 16. März 2021

Vandalismus an Eltes Wanderwegen


krk/weß Ist es Vandalismus oder pure Langeweile seinen Frust an Dingen auszulassen, dass fragen sich Robert Weßling von der Bürgerinitiative Dorf.Land.Zukunft. (DLZ) und der Zweite

Vorsitzende des Heimatvereins Elte, Leander Overesch. Kopfschüttelnd stehen sie vor herausgerissenen und abgebrochenen Pfosten, die für die Ausschilderung der Wanderwege des Heimatvereines vorgesehen sind und im Ortskern und den angrenzenden Naturgebieten in Elte aufgestellt wurden.

Zusammen mit dem Hegering Ortsgruppe Elte, den Landwirten vor Ort sowie dem Verein Rheine Tourismus Veranstaltungen haben sich die Bürgerinitiative und der Heimatverein (HV)  seit August zusammengesetzt und geplant. Denn es geht um die Wanderwege die 2013 schon einmal durch den HV neu aufgesetzt und beschildert wurde. „Leider ist die Beschilderung nicht mehr durchgängig vorhanden oder fehlt ganz“, erklärt Leander Overesch.

Zusätzlich zu der Wanderwegbeschilderung möchten die Landwirte vor Ort und der Hegering Ortsgruppe Elte noch Schilder zum Verhalten im Bereich der Felder, Wiesen und des Waldes bei der Durchwanderung der Elter Natur anbringen. Denn leider seien viele Mountainbiker und Reiter im Bereich des „Elter Sandes“ und vor allem im Bereich der Wacholderheide unterwegs. Dass das nicht gerade förderlich für die Natur und die dortigen Wege ist, könne sich jeder denken. „Es geht uns hierbei nicht darum einen Streit anzufangen“, betonen die Beiden. Sie möchten nur darauf aufmerksam machen, das die Wege im Naturschutzgebiet liegen und es sich hierbei nicht um ausgewiesene Mountainbike Strecken oder Reiterwege handelt.

Eine weitere Beschilderung mit den passenden Hintergründen,zu historischen Orten, soll ebenfalls noch folgen, denn die Wanderwege beruhen, laut Albert Wieskötter (1.Vorsitzende des Heimatvereins) zum Teil auf alten Pädkes und Pfaden.

Robert Weßling ist sich sicher dass mit den Pfählen und der zukünftigen Beschilderung ein hoher Wiedererkennungswert gegeben sei. „Sicherlich sind die Pfosten nicht hundertprozentig mit dem Boden verankert, aber es ist eine gängige Befestigungsart auf deutschlandweiten Wanderwegen und eine kostengünstige Variante dazu“, so Weßling. In den nächsten Wochen soll die Beschilderung nun angebracht werden, allerdings gilt es erst einmal die zerstörten Pfosten wieder instand zu setzen. „Es gehört schon eine Menge Kraft dazu die Pfosten überhaupt aus der Erde zu reißen oder sie abzutreten“ erklären Weßling und Overesch.

Wir hoffen das mit der kommenden Beschilderung der Sinn und Zweck dieser Pfosten deutlich wird und die Zerstörung aufhört. Es soll noch ein weiterer Weg implementiert werden und über eine Mountainbike Strecke wird ebenfalls noch nachgedacht, jedoch kann einem auch schon der Mut und das Engagement genommen werden, im Anblick solche einer Zerstörung.

Im Bereich des Hellhügels sind insgesamt 15 Pfosten abgeknickt oder herausgerissen worden. Die ersten Pfähle wurden bereits kurz nach der Aufstellung im November abgeknickt. „Bekannt ist dass dort viele Jugendliche und Mountainbiker unterwegs sind, aber ob das nun in Zusammenhang steht können wir nicht sagen.“

Wir möchten das dieser Vandalismus in Zukunft unterlassen wird und bitten gleichzeitig alle Elteraner die Augen offenzuhalten und uns im Falle von verdächtigen Beobachtungen zu benachrichtigen.“



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