Montag, 9. August 2021

Für etwas Schützenfest-Gefühl



-krk- Kein Schützenfest wegen der Corona-Krise, aber dennoch ein geschmücktes Dorf und eine kleine Feierlichkeit auf dem Kirchplatz und am Ehrenmal.

Ursprünglich hätten die Elter Schützen am Wochenende ihr Schützenfest gefeiert. Da dies

nun einmal nicht möglich war, bekundeten viele Elteraner ihre Verbundenheit mit der Dorfgemeinschaft und der Tradition des Schützenfestes durch das Schmücken ihrer Häuser mit grün/weißen Fahnen.

Ein bisschen Schützenfest-Gefühl kam am Samstag auf, als sich zahlreiche Schützen, der gesamte Vorstand und die Offiziere der Gilde auf dem Dorfplatz einfanden, um dort gemeinsam die Deutschland- und die Dorfheimatfahne zu hissen. Im Anschluss marschierten die Mitglieder der Ludgerusschützengilde zum Ehrendenkmal. Wo in einer feierlichen Zeremonie die Kranzniederlegung zu Ehren der Verstorbenen stattfand. Der Spielmannszug sorgte mit dem Lied „Ich hat einen Kameraden“ für die passende musikalische Untermalung und mit seiner emotionalen Ansprache erinnerte der 1. Vorsitzende, Ulrich Limbrock, an die Bedeutung des Festes, aber auch daran, dass derzeit ganz andere Werte Vorrang hätten. „Sind wir uns eigentlich bewusst wie gut es uns geht?“ Dass solle jetzt nicht heißen das man sich in Sicherheit wiegen könne, es hieße das man darauf aufpassen solle das dies auch so bliebe. „Lasst uns vorleben wie man mit Konflikten umgeht, lasst uns vorleben das Gewalt keine Lösung ist. Und wenn unsere Medizin und wir mit unserem Verhalten, das Virus zurückdrängen, steht auch allen Kontakten nichts mehr im Wege!“

Am Samstagnachmittag konnten sich die Schützen ein Überraschungsgeschenk an der Elter Vogelstange abholen. Ein kleines Fässchen Bier und ein Bierglas mit einem zur Schützengilde passendem Logo, sorgte für viel Freude bei den Schützenbrüdern.

Die Open-Air-Schützenmesse auf dem Elter Kirchplatz, die am Sonntag von Pastor Thomas Hüwe zelebriert wurde, war dann leider nur mäßig besucht. Ob das nun an der Vogeltaufe, bei Schützenkönig Andreas Pohlmeyer, oder an der Ausgabe der Bierfässchen, am Tag zuvor lag, konnte keiner erklären. Zumindest hatten sich die Schützen die dann teilnahmen, alle in ihre schmucke Uniform geworfen. „Über die geringe Teilnahme bin ich sehr enttäuscht, doch sonst hat fast alles gut geklappt“, resümierte Ulrich Limbrock. Was ihn, den Vorstand und die Schützenbrüder jedoch begeistert habe sei das „tolle Schützenfestwetter!“.









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